Saisonstart für die Bisons

Nach zwei Niederlagen in den Testspielen gegen die Darmstadt Dukes, steht nun das erste Ligaspiel auf dem Programm. Vor zwei Wochen mussten sich die Bisons nach knapp einer Trainingswoche auf dem Eis in der heimischen St.-Maur-Halle mit 4:5 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Am vergangenen Sonntag setzte es dann eine klare 1:7-Niederlage, Steffen Bischoff erzielte den Ehrentreffer für die Goldstädter per Penalty. Die Bisons traten mit vielen Nachwuchsspielern an, da einige Stammkräfte für dieses Spiel ausfielen.

Nun wartet auf die Bisons ein schwerer Auftakt in die neue Saison der Landeliga Baden-Württemberg. Mit den Eisbären Balingen haben die Bisons allerdings noch eine Rechnung offen, schließlich gingen beide Heimspiele in den vorangegangenen Spielzeiten verloren. Die Eisbären konnten ebenfalls erst Anfang Oktober auf dem heimischen Eis trainieren, allerdings haben die Schwaben noch keine Spielpraxis in einem Testspiel sammeln können. Der erste Vorsitzende der Balinger, Dietmar Gogoll, hofft auf eine erfolgreiche Saison und will am Saisonende mindestens den dritten Platz erreichen. Er sieht die Bisons als Favorit für den Aufstieg. Der Kader der Bisons ist nahezu zusammengeblieben, lediglich Falk Dornbach hat aus beruflichen Gründen die Pforzheimer verlassen und wechselte zur ESG Esslingen. Die Bisons wollen nach dem Aufstieg des letztjährigen Meisters, den Mad Dogs Mannheim, die Favoritenrollen annehmen. Dazu benötigen die Cracks um Coach Ken Filbey einen guten Start. Sorgen bereiten den Bisons allerdings der mögliche Verkauf der St.-Maur-Halle, denn sollte die Halle ohne Zweckbindung verkauft werden, droht am Saisonende das Aus für die Bisons.

Los geht’s in der St.-Maur-Halle am kommenden Sonntag, 22.10.2017 um 18:30 Uhr.

Bisons testen gegen die Darmstadt Dukes

Am gestrigen Montag betraten die Bisons zum ersten Mal die Eisfläche der heimischen St.-Maur-Halle, um die Saison 2017/18 erfolgreich in Angriff zu nehmen.

Bevor die Saison mit dem ersten Punktspiel am Sonntag, 22.10.2017 gegen den EC Eisbären Balingen startet, werden die Bisons noch zwei Testspiele gegen die Darmstadt Dukes absolvieren. Der letztjährige Tabellenvierte der Hessenliga konnte bereits drei Testspiele absolvieren. So mussten sie sich bereits Anfang September der EG Diez-Limburg (Regionalliga West) mit 2:15 geschlagen geben. Gegen den EKU Käfertal gelangen zwei Siege, zunächst konnten die Dukes in Mannheim mit 6:5 gewinnen ehe sie am vergangenen Sonntag in der heimischen Eishalle die Cracks aus der Quadratestadt mit 2:1 besiegen konnten. Die Hessen sind somit bereits gut eingespielt, während die Bisons sich zunächst erst finden müssen. Dennoch hofft Coach Ken Filbey auf einen erfolgreichen Heimauftakt. Das Heimspiel der Bisons steigt bereits am kommenden Freitag, 06.10.2017 um 20:00 Uhr ehe die Bisons am Sonntag, 15.10.2017 um 18:45 Uhr in der Eishalle Darmstadt zum Rückspiel antreten werden.

Im Vergleich zum Vorjahr, als die Bisons die Saison hinter dem Meister und Regionalligaaufsteiger Mad Dogs Mannheim mit dem zweiten Platz abschlossen, bleibt der Kader nahezu unverändert. Mit Angreifer Falk Dornbach wechselt ein erfolgreiches Eigengewächs der Bisons zur ESG Esslingen. Ebenso verlassen hat die Bisons Achim Reiser, da er beruflich wieder in Bayern weilt. Dagegen wird Brar Momme Rickmers nach einem Jahr wieder zu den Bisons zurückkehren. Auch Kai Uselmann, der seine Jugend zum Teil beim Vorgänger der Bisons, den Blue Gold Stars, verbracht hat, kehrt nun von den U18-Junioren des Heilbronner EC in die Goldstadt zurück. Justin Zilla, ehemaliger DEL2-Profi des SC Riessersee, der in der vergangenen Saison kürzer treten musste, steht den Bison wieder in einigen Spielen zur Verfügung.

Bisons besiegen Adler knapp mit 3:2

Am Sonntagabend besiegten die Pforzheim Bisons in ihrem letzten Saisonspiel die Black Eagles Reutlingen knapp mit 3:2 (0:1/0:1/3:0) und bleiben vorerst Tabellenführer.

Die Bisons mussten das Spiel beim Tabellensiebten unbedingt gewinnen, um noch eine minimale Chance auf den Titel zu haben und die Mad Dogs Mannheim unter Druck zu setzen. Die Kurpfälzer selbst zeigten am Samstagabend gegen die Reserve der Hornets aus Zweibrücken keine Nerven und siegten klar mit 14:1 (5:0/2:0/7:1). Die Bisons begannen das Spiel auch sehr druckvoll, doch Manuel Rogge im Kasten der Reutlinger hielt seine Mannschaft durch gute Paraden im Spiel. Als nach neun Minuten Vladimir Viller in die Kühlbox wanderte, kamen auch die Reutlinger zu Möglichkeiten ohne wirklich zwingend zu werden. In der 14. Minute setzte sich Tilo Fritz, derzeitiger Hallenbetreiber der Eissporthalle Reutlingen und ehemaliger Topstürmer der TSG, auf der rechten Seite durch und netzte zur überraschenden 1:0 Führung für die Hausherren ein. Auch im zweiten Abschnitt waren die Bisons die spielbestimmende Mannschaft, doch etwas Zählbares sollte dabei nicht rausspringen. Selbst ein Überzahlspiel konnte nicht mit einem Torerfolg gekrönt werden. So nutzte Philipp Klaas, der kurz zuvor von der Strafbank auf das Eis zurückkehrte, einen Nachschuss zum 2:0 (34.). In der zweiten Pause fand Coach Ken Filbey die richtigen Worte in der Kabine und die Bisons waren bereit, um dem Spiel eine Wende zugunsten der Goldstädter zu geben. So traf zunächst Sergej Wittmann zum 1:2 (49.) und nur 90 Sekunden später brachte Falk Dornbach die Scheibe im gegnerischen Gehäuse zum 2:2 unter. Knapp sechs Minuten später war wieder Falk Dornbach zur Stelle, der einen Nachschuss zum 3:2 für die Bisons in die Maschen setzen konnte. Die Reutlinger nahmen daraufhin eine Auszeit, doch bis auf einen Lattentreffer waren die offensiven Bemühungen der Schwaben nicht erfolgreich. Somit bleiben die Bisons weiterhin Tabellenführer und setzen so die Mad Dogs ein wenig unter Druck. Denn die Mad Dogs müssen mindestens zwei Punkte gegen Reutlingen einfahren, um den Titel und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga zu verwirklichen. Doch die Reutlinger sind ein unbequemer Gegner, die den Kurpfälzern einiges abverlangen werden.

Letztes Saisonspiel der Bisons

Am kommenden Sonntag, 26.03.2017 reisen die Pforzheim Bisons zu ihrem letzten Spiel in der Saison 2016/17 zu den Black Eagles Reutlingen. Spielbeginn in der Eissporthalle Reutlingen ist um 19:15 Uhr

Das letzte Spiel der Saison wollen die Bisons am Wochenende unbedingt gewinnen, um eine erfolgreiche Saison auch mit weiteren drei Punkten beenden zu können. Ob dies für die Meisterschaft reichen wird, hängt vom aktuellen Zweitplatzierten, den Mad Dogs Mannheim, ab. Denn die Kurpfälzer müssen sich noch einen Ausrutscher leisten. So empfangen sie bereits am Samstag den EHC Zweibrücken 1b und eine Woche später (01.04.2017) die Black Eagles Reutlingen. Somit könnten die Schwaben das Zünglein an der Waage sein. Die Hausaufgaben müssen aber die Bisons zunächst selbst erledigen. Die Vizemeisterschaft ist den Bisons bereits nicht mehr zu nehmen. Die Saison der schwarzen Adler verlief sehr durchwachsen, so stehen sie auch mit nur 15 erzielten Punkten nicht zu Unrecht auf nur dem siebten Tabellenplatz der Landesliga Baden-Württemberg. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison fand erst vor zwei Wochen statt. Die Bisons konnten die Reutlinger in der heimischen St.-Maur-Halle mit 4:2 niederringen. Den Fanclub, die Puck Pirates, werden die Bisons wieder zahlreich unterstützen.

Bisons siegen im letzten Saison-Heimspiel

Am Sonntagabend besiegten die Pforzheim Bisons die ESG Esslingen vor 170 Zuschauern mit 5:3 (2:1/1:2/2:0).

Das erste Drittel begann sehr verhalten, die Bisons kamen nur zu wenigen Einschussmöglichkeiten. Vladimir Viller sorgte in der achten Spielminute für Führung der Bisons. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Esslingen in der zehnten Minute, als Nuffer gegen Morgenthaler glänzend parierte. Nur eine Minute später stand Patrik Schäffler goldrichtig, denn er nahm einen Fehlpass der Bisons direkt vor dem Kasten von Nuffer an und hatte keine Mühe zum 1:1-Ausgleich. Die ESG hatte nun mehr vom Spiel, konnte aber keinen weiteren Treffer erzielen. Christian Pratnemer täuschte einen Schuss an und legte die Scheibe quer auf den freistehenden Steffen Bischoff, der keine Mühe hatte, den Puck ins leere Tore zu schießen, um so sechs Sekunden vor der Pause für die umjubelte 2:1-Führung zu sorgen. Zu Beginn des zweiten Drittels versuchten die Bisons die Führung auszubauen, doch Vladimir Viller, doch er erreichte die Scheibe nicht und rutschte zusammen mit dem Esslinger Goalie, Michael Sverak, ins Netz. Kurz danach verpassten die Bisons gleich zweimal die Führung auszubauen. So setzten die Schwaben einen Konter und schlossen diesen durch Lars Wirth erfolgreich zum 2:2 ab (23.). Anschließend mussten die Bisons gleich mit zwei Mann weniger auf dem Eis agieren, doch mit Steffen Bischoff hatten sie in doppelter Unterzahl die beste Chance in dieser Phase. Esslingen war meist durch schneller Konter gefährlich, aber Tobias Nuffer im Kasten des 1.CfR Pforzheim verhinderte den Rückstand. Drei Minuten später haben die Bisons Keven Frank an der eigenen blauen Linie vergessen und so lief er alleine auf Nuffer zu, Falk Krautz klärte mit einer „Bauchlandung“ glänzend und verhinderte so den Torschuss. Als die Bisons wieder durch eine zweifelhafte Schiedsrichterentscheidung in doppelter Unterzahl auf dem Eis waren, kam es zu einer sehenswerten Boxeinlage zwischen Viller und Schäffler, bei dem Viller als Sieger hervorging. Dennoch wanderten beide für jeweils vier Minuten in die Kühlbox. Nur vier Sekunden nach dieser Boxeinlage nutzten die Cracks vom Neckar die Überzahl in Person von Ulli Schweigert zur 3:2-Führung (34.). 90 Sekunden vor der zweiten Pause nahm Hermann Jeckel ein Zuspiel von Steffen Bischoff aus und zog ab, die Scheibe schlug unhaltbar in die rechte obere Ecke ein. Mit einem 3:3 ging es in die Kabine, obwohl die Esslinger noch jubelten, aber die Scheibe fand erst nach der Sirene den Weg über die Torlinie. Da nutzten auch die Proteste der ESG nichts. Im Schlussabschnitt sah man den Bisons den Willen an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Zunächst scheiterte Viller noch am Esslinger Goalie, wenig später traf er zur erneuten Führung (47.). Knapp sieben Minuten vor dem Ende nahm Steffen Bischoff in eigener Unterzahl die Scheibe auf und lief alleine auf das gegnerische Tor zu und setzte die Scheibe zum 5:3 in die Maschen. Zwei Minuten vor Schluss wurde gegen Christian Pratnemer eine Strafe angezeigt, Schäffler nahm ihn sich vor und so kam es zu einer zweiten Faustkampfeinlage. Auch hier zog der Esslinger den Kürzeren. Am Ausgang des Spiels änderte dies nicht mehr und so siegten die Bisons und behielten zunächst die Tabellenführung.

Die Mad Dogs Mannheim setzten sich in Balingen souverän mit 5:0 durch können den Sekt schon kaltstellen. Denn währen die Bisons am kommenden Sonntag in Reutlingen das letzte Saisonspiel bestreiten, haben die Kurpfälzer noch zwei Spiele (gegen Zweibrücken 1b und Reutlingen) vor sich. Damit die Bisons den Titel verteidigen können, muss Mannheim noch eines der beiden Spiele verlieren.

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