Bisons übernehmen die Tabellenführung

Die Pforzheim Bisons gewinnen das Nachholspiel am Faschingssamstag bei den Eisbären Balingen mit 4:3 (1:3/2:0/0:0) nach Penaltyschießen.

Das Spiel begann für die Bisons gleich mit einer Unterzahlsituation, denn Vladimir Viller musste bereits nach 41 Sekunden auf die Strafbank. Doch etwas Zählbares sprang für die Eisbären zunächst nicht heraus. Wenig später ließen auch die Bisons eine Möglichkeit in Überzahl aus. Es dauerte bis zur siebten Minute ehe die Eisbären durch Florian Zeiselmeier mit 1:0 in Führung gehen konnten. Genau zwei Minuten später nutzte Marius Lorenz die Vorlage von Benjamin Frick und schloss zum 1:1 ab. Die Gastgeber spielten schnell und druckvoll nach Vorne, doch Tobias Nuffer im Kasten der Bisons hielt seine Mannschaft im Spiel. Gegen den Treffer von Rafal Popek war Nuffer allerdings machtlos und so gingen die Balinger wieder in Führung (17.). Nur 67 Sekunden später traf Florian Zeiselmeier zum zweiten Mal und erhöhte für Eisbären auf 3:1. Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Pause. Die Bisons kamen im zweiten Drittel besser ins Spiel. Es dauerte allerdings bis zur 31. Minute bis Daniel Rösinger den Anschlusstreffer erzielen konnte. Die beiden Unparteiischen mussten im weiteren Verlauf einige Strafen gegen beide Mannschaften aussprechen. Ein Powerplay nutzten die Bisons durch Vladimir Viller zum 3:3-Ausgleich (39.). Im Schlussabschnitt versuchten beide Teams den Siegtreffer zu erzielen um drei Punkte auf das eigene Konto gutschreiben zu können, doch weder Tobias Nuffer noch Björn Maier, Goalie der Eisbären, ließen einen weiteren Treffer zu. 75 Sekunden vor dem Ende wurden mit Eisbär Florian Zeiselmeier (2+2) sowie den beiden Bisons Falk Dornbach und Benjamin Frick (jeweils zwei Strafminuten) gleich drei Spieler in die Kühlbox gesetzt. Somit konnten die drei Spieler nicht am Penaltyschießen teilnehmen. Auf Seiten der Eisbären Balingen vergaben alle drei Spieler und konnten die Scheibe nicht im Tor unterbringen. Auf Seiten der Pforzheim Bisons scheiterten zunächst Achim Reiser und Vladimir Viller. Der dritte Schütze, Steffen Bischoff, konnte die schwarze Hartgummischeibe an Björn Maier vorbei ins Tor befördern und sorgte so bei den mitgereisten Fans rund um den Fanclub der Bisons, den Puck Pirates, für großen Jubel. Denn diese zwei Zähler reichten den Bisons, um die Tabellenführung der Landesliga zu übernehmen.

Am kommenden Sonntag, 05.03.2017 findet das nächste Heimspiel an. Dann empfangen die Bisons um 18:30 Uhr den Stuttgarter EC 1b in der St.-Maur-Halle Pforzheim.

Bisons zum Fasching nach Balingen

Am morgigen Samstagabend um 19:45 Uhr findet das Nachholspiel der Bisons bei den Eisbären Balingen statt. Nachdem Anfang Februar einige Spieler der Eisbären krankheits- und verletzungsbedingt ausgefallen sind, wurde das Spiel auf den Faschingssamstag verlegt. Am vergangenen Wochenende konnten die Eisbären ihr Spiel knapp mit 6:5 beim EHC Zweibrücken 1b für sich entscheiden. Die Bisons konnten sich beim 5:2-Pflichtsieg beim Träger der roten Laterne, den Mad Dogs Mannheim 1b, etwas schonen. Mit den Balingern haben die Bisons noch eine Rechnung offen, denn das erste Aufeinandertreffen Mitte November in der Goldstadt ging mit 3:1 an die Gäste. Es ist die bislang einzige Niederlage in dieser Saison für die Bisons. Mit einem Sieg könnten die Bisons die Tabellenführung übernehmen, denn der aktuelle Tabellenführer, die erste Mannschaft der Mad Dogs Mannheim haben am Wochenende spielfrei. Allerdings wollen die Eisbären ebenfalls den Platz an der Sonne ergattern, dazu benötigen sie drei Punkte, die Bisons dagegen nur zwei. Spannung ist auf jeden Fall garantiert im tierischen Duell auf dem Eis.

Das nächste Heimspiel für die Bisons findet am Sonntag, 05.03.2017 um 18:30 Uhr in der St.-Maur-Halle statt. Dann empfangen die Cracks des 1.CfR Pforzheim den Stuttgarter EC 1b.

Pflichtsieg der Bisons

Die Pforzheim Bisons gewinnen beim Träger der roten Laterne, den Mad Dogs Mannheim 1b, mit 5:2 (2:0/1:1/2:1).

Bereits nach zehn Sekunden sprachen die Unparteiischen die erste Strafzeit aus. Somit konnten die Bisons gleich im Powerplay ran. Eine Sekunde, bevor der Sekundenzeiger zum zweiten Mal die Umdrehung geschafft hätte, gingen die Bisons durch Benjamin Frick mit 1:0 in Führung. Mit dieser Führung im Rücken ließen die Gäste aus der Goldstadt die Kurpfälzer etwas kommen, auch wenn es zunächst nicht gefährlich wurde. Die Bisons spielten sicher aus der eigenen Defensive ohne ein weiteres Tor nachzulegen. So plätscherte das Spiel in der Nebenhalle der SAP-Arena vor sich hin. In der 18. Minute musste mit Sergej Wittmann zum ersten Mal ein Bison in der Kühlbox platznehmen. 25 Sekunden später stellte Steffen Bischoff in einem feinem Konter in Unterzahl auf 2:0. Kurz danach musste mit Daniel Rösinger ein weiterer Spieler des 1.CfR Pforzheim auf die Strafbank, doch auch die doppelte Unterzahl überstanden die Bisons ohne nennenswerte Probleme. So ging es mit einer 2:0-Führung in die erste Pause. Das zweite Drittel begannen die Bisons zunächst in Unterzahl, doch die Kurpfälzer ließen die Chance ungenutzt. Die Bisons taten nur das Nötigste, in der 29. Minute wurden sie wieder druckvoller, denn sie waren wieder in Überzahl, auch wenn kein Torerfolg dabei heraussprang. Kaum waren die kleinen Mad Dogs komplett, erwischte es einen weiteren Mannheimer. Dieses Powerplay spielten die Bisons konsequenter und Sergej Wittmann erhöhte auf 3:0 (32.). Als knapp fünf Minuten vor der zweite Pause Justin Zilla in die Kühlbox musste, schlug der Tabellenletzte erstmals zu. Sebastian Fuchs beförderte den Puck in die Maschen zum 1:3 (37.). Zu Beginn des Schlussabschnitts ging es recht turbulent zu, denn zunächst besorgte Steffen Bischoff das 4:1 für die Bisons (42.) ehe Dominic Andreou zwei Minuten später auf 2:4 verkürzen konnte. Nur 30 Sekunden später mussten gleich zwei Mannheimer eine kleine Strafe verbüßen, so dass die Bisons zwei Minuten mit zwei Mann mehr auf dem Eis agieren konnten. Doch immer wieder scheiterten sie am guten Goalie der Kurpfälzer, Thomas Foith. Fünf Minuten vor dem Ende gab es noch eine kleine Auseinandersetzung auf dem Eis, so dass die beiden Schiedsrichter auf beiden Seiten zwei Spieler mit je einer Strafe von 2+2 Minuten auf die Strafbank schickten. Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzte Vladimir Viller, als er die Scheibe zum 5:2-Endstand einnetzen konnte (57.). Am Ende stand ein glanzloser Sieg der Bisons, der allerdings nie in Gefahr war.

Am kommenden Samstag treten die Bisons bei den Eisbären Balingen an. Spielbeginn ist um 19:45 Uhr. Das nächste Heimspiel steht eine Woche später an. Dann empfangen die Bisons am Sonntag, 05.03.2017 um 18:30 Uhr den Stuttgarter EC 1b in der St.-Maur-Halle.

Eigengewächs Marius Lorenz führt Bisons mit drei Treffern zum Sieg

Die Pforzheim Bisons gewinnen gegen den EHC Zweibrücken 1b vor 130 Zuschauern in der St.-Maur-Halle mit 7:4 (4:1/2:1/1:2).

90 Sekunden waren erst gespielt als die Bisons zum ersten Mal jubeln konnten. Nach Vorlage von Benjamin Frick erzielte Axel Hipp die 1:0-Führung. Kurz danach verlor Achim Reiser die Scheibe im eigenen Drittel, doch die Gäste konnten diese Chance nicht nutzen. In der fünften Minute wollten die Hornets aus Zweibrücken den Puck aus dem eigenen Drittel befördern, doch der Schiedsrichter stand dem im Wege und so bekamen die Bisons durch Benjamin Frick die nächste Möglichkeit, Thomas Hartfelder im Kasten der Pfälzer hatte keine Probleme. Besser machte es Axel Hipp, der bei angezeigter Strafe gegen Zweibrücken die Scheibe zum 2:0 ins Tor stocherte (8.). Die erste nennenswerte Chance der Gäste vereitelte Klaus Graefe im Kasten der Bisons (9.). Die Bisons konterten nach Lehrbuch, Marius Lorenz spielte auf den mitgelaufenen Jan Knaub, der aus Tor schoss. Hartfelder ließ die Scheibe abprallen und Lorenz hatte keine Mühe das 3:0 zu erzielen (10.). Fünf Minuten später setzte sich Zweibrücken im Angriffsdrittel fest und kam durch Lucas Rekem zum 1:3. Nur 23 Sekunden später stellte Vladimir Viller mit dem 4:1 den drei-Tore-Abstand wieder her. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause. Gleich nach Wiederbeginn kamen die Gäste zu einer Möglichkeit, Klaus Graefe gefiel das Nachstochern nicht und kassierte eine kleine Strafe. Die Hornets konnten allerdings kein Kapital daraus schlagen. Als die Unparteiischen auf beiden Seiten je einen Spieler auf die Strafbank setzten, gab es mehr Platz. Diesen nutzten die Bisons bei einem Konter durch Marius Lorenz, der eine Vorlage von Jan Knaub zum 5:1 in die Maschen setzte (28.). Sechs Minuten später traf Jozef Rekem zum 2:5. Kurz vor dem Ende hatte Vladimir Viller die Chance in Unterzahl, doch er scheiterte am Goalie der Hornets. Der Schlusspunkt im zweiten Spielabschnitt war Bisons-Eigengewächs Marius Lorenz vorbehalten, er versenkte die Scheibe fünf Sekunden vor der Sirene mit seinem dritten Tor zum 6:2 im gegnerischen Tor. Im letzten Drittel rutschte Bisons-Goalie die Scheibe unglücklich ins Tor, so dass Jozef Rekem auf 3:6 aus Sicht der Gäste stellen konnte (43.). Eine Minute später schloss Jan Knaub einen schönen Spielzug ab, doch die Scheibe blieb in den Schonern von Gästegoalie Thomas Hartfelder hängen. Vier Minuten später hatte Zweibrücken die Chance im Powerplay, doch Klaus Graefe verhinderte den Einschlag und parierte den Schuss von Jozef Rekem mit dem Stock. Als Benjamin Frick direkt von der Strafbank kommend die Scheibe aufnahm und direkt aufs Tor zog, behielt er die Übersicht und bediente Marius Lorenz, doch ein Zweibrücker Schläger verhinderte einen weiteren Treffer für die Bisons. Zehn Minuten vor dem Ende setzte sich Jozef Rekem über die komplette Eisfläche durch und beförderte die schwarze Hartgummischeibe zum 4:6 in den Kasten. Zwei Minuten später rettete Graefe den Vorsprung der Bisons. Nur eine Minute später stand Tim Amend völlig frei vor Klaus Graefe, mit einer Glanzparade verhinderte er den Anschlusstreffer. Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff bekamen die Hornets die Chance in Überzahl, sie spielten konzentriert und kamen auch zu Abschlüssen. Ein Wechselfehler beendete dieses Überzahlspiel abrupt. Im daraus folgenden Powerplay für die Bisons hatte Marius Lorenz wieder eine gute Möglichkeit, doch Hartfelder parierte glänzend. Knapp zwei Minuten vor Schluss bekamen die Gäste eine weitere Strafzeit aufgebrummt und die Bisons nutzen die doppelte Überzahl durch Sergej Wittmann zum 7:4-Endstand (58.) Kurz nach dem Tor gab es noch eine kleine Auseinandersetzung zwischen beide Mannschaften, so dass sich auf beiden Seiten die Türen zur Kühlbox öffneten. Entscheidendes sollte aber nicht mehr passieren.

Am kommenden Sonntag müssen die Bisons zu den bislang punktlosen Mad Dogs Mannheim 1b. Das nächste Heimspiel steht erst in drei Wochen an. Dann empfangen die Bisons am Sonntag, 04.03.2017 um 18:30 Uhr den Stuttgarter EC 1b in der St.-Maur-Halle.

Bisons kehren aufs Eis zurück

Vor drei Wochen waren die Bisons zuletzt auf dem Eis. Nach dem 7:1-Heimerfolg gegen den FSV Schwenningen am 22.01.2017 hatten sie am vergangenen Wochenende aussetzen müssen. Das Auswärtsspiel bei den Eisbären Balingen wurde abgesagt, da die Eyachstädter nicht genug gesunde Spieler stellen konnten. Das Spiel wird am Samstag, 25.02.2017 um 19:45 Uhr nachgeholt.

Am kommenden Sonntag, 12.02.2017 werden die Bisons wieder für ein Punktspiel das Eis betreten. So empfangen die Cracks des 1.CfR Pforzheim die zweite Mannschaft des Regionalligisten EHC Zweibrücken. Das Hinspiel Ende November in der Pfalz konnten die Bisons in einem sehr torreichen Spiel mit 8:7 für sich entscheiden. Die kleinen Hornissen wollen nun zurückstechen und die drei Punkte mit nach Rheinland-Pfalz nehmen. Coach Ken Filbey hat sein Team vor Zweibrücken gewarnt, denn am vergangenen Wochenende schossen sie den FSV Schwenningen mit 13:4 aus der Halle. Zuvor besiegten die Jungs aus der Pfalz den Tabellenführer Esslingen knapp mit 6:5. Mittlerweile sind die Bisons und die Zweibrücker direkte Tabellennachbarn. Die Bisons liegen mit 20 Punkten aus acht Spielen derzeit auf dem vierten Tabellenplatz und somit vier Punkte vor dem kommenden Gegner. Die Offensive der Gäste gehört mit zu den besten der Landesliga (62 erzielte Tore), doch auch hinten schlägt es oft ein, denn mit 63 Gegentoren aus elf Spielen hat Zweibrücken eine der schwächsten Defensiven der Landesliga. Los geht’s in der Pforzheimer St.-Maur-Halle um 18:30 Uhr.

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