Bisons wollen Revanche gegen die Eisbären

Am Samstag endet für die Bisons die lange Weihnachtspause. Das Team freut sich endlich wieder auf dem Eis zustehen und um wichtige Punkte zu spielen. Die Cracks um Coach Ken Filbey müssen zu den Eisbären nach Balingen reisen. Gegen die Balinger haben die Bisons noch eine Rechnung offen, denn das Auftaktspiel im Oktober verloren die Bisons vor heimischer Kulisse klar mit 2:7. Die Schwaben sind bereits im Rhythmus, denn sie haben schon drei Spiele im neuen Jahr absolviert und kletterten hinter die Bisons auf den dritten Tabellenplatz. Nach einem 7:3-Erfolg bei den Mad Dogs Mannheim 1b setzte es zunächst eine 3:7-Niederlage gegen den neuen Spitzenreiter EHC Freiburg 1b. Doch das Rückspiel im Breisgau am vergangenen Wochenende konnten die Eisbären mit 5:3 für sich entscheiden. Die Bisons stellen mit 18 Gegentoren aus sechs Spielen die beste Defensive. Bei diesem Topspiel geht es um sehr viel, denn sollten die Eisbären drei Punkte holen, überholen sie die Pforzheimer und klettern auf den zweiten Platz. Die Bisons dagegen können bei einem Sieg den Abstand auf Balingen auf fünf Punkte vergrößern. Ob es bei einem Sieg wieder für die Tabellenführung reicht, wird man sehen, denn die Freiburger treten beim Vorletzten Schwenningen an. Zwei Punkte Rückstand haben die Bisons auf den Tabellenführer aus dem Breisgau. Allerdings haben die jungen Wölfe bereits zwei Spiele mehr absolviert als die Bisons.

Das ausgefallene Spiel der Bisons bei den Black Eagles Reutlingen wird nun am Sonntag, 18.02.2018 um 19:15 Uhr nachgeholt.

Das nächste Heimspiel der Bisons steht am Sonntag, 04.02.2018 auf dem Spielplan. Das erste Bully gegen den FSV Schwenningen erfolgt in der St.-Maur-Halle um 18:30 Uhr.

Bisons übernehmen Tabellenführung

Die Bisons gewannen das Topspiel der Landesliga Baden-Württemberg am Samstagabend vor knapp 200 Zuschauern beim EHC Freiburg 1b mit 4:1 (1:0/1:1/2:0).

Zu Beginn des Topspiels zeigten beide Mannschaften, dass sie körperbetont spielen wollen und keinem Check ausweichen wollen. Die Checks waren allerdings sehr fair, so dass zunächst keine Strafen ausgesprochen werden mussten. Beide Mannschaften setzten offensiv Akzente, doch beide Goalies hielten ihren Kasten sauber. Als nach knapp 13 Minuten die erste Strafe gegen die Breisgauer ausgesprochen wurde, machten die Bisons Druck auf den Kasten von Constantin Haas und Steffen Bischoff nutzte die numerische Überlegenheit zum 1:0 (15.). Danach hatten beide Mannschaften weitere Einschussmöglichkeiten, allerdings scheiterten sie jeweils an starken Torhütern.

Im Mittelabschnitt wurde der Druck des Tabellenführers stärker und die Bisons wurden mehr in die Defensive gedrängt. Einen Konter von Christian Pratnemer netzte Steffen Bischoff erfolgreich zum 2:0 in die Maschen. Daraufhin zog sich der CfR etwas mehr zurück und ließ die Freiburger kommen, die auch zu guten Tormöglichkeiten kamen, Tobias Nuffer im Kasten der Bisons war an diesem Abend zunächst nicht zu bezwingen. Erst in der 29. Minute traf Aaron Kupzick zum 1:2-Anschluss. Zwei Strafzeiten gegen die Bisons konnten die Wölfe nicht zum Ausgleich nutzen, da die Cracks um Trainer Ken Filbey sicher in der Defensive standen.

Im Schlussdrittel musste zunächst eine Unterzahl überstanden werden, die Bisons setzten immer wieder gefährliche Konter, doch auch Constantin Haas wusste für die Wölfe zu überzeugen. Ein weiteres Powerplay ließen die Freiburger verstreichen und kaum waren die Bisons wieder komplett traf Sergej Wittmann zum vorentscheidenden 3:1 (52.). Wölfe-Trainer Jan Melichar nahm sechs Minuten vor dem Ende seine Auszeit, um seinem Team neuen Mut zuzusprechen. Er nahm seinen Torhüter vom Eis und Freiburg versuchte nun mit sechs Mann den Anschlusstreffer herstellen zu können. Doch nur 22 Sekunden später traf Steffen Bischoff ins leere Tor zum 4:1-Endstand (55.). Danach war das Spiel entschieden und die Bisons feierten mit den mitgereisten Fans die Tabellenführung.

Nun geht es für die Bisons in eine Winterpause, denn erst am Samstag, 27.01.2018 um 19:45 Uhr geht’s weiter. Dann sind die Bisons bei den Eisbären Balingen zu Gast. Mit den Eisbären haben die Bisons noch eine Rechnung offen, schließlich mussten sie sich zum Saisonauftakt in der St.-Maur-Halle mit 2:7 geschlagen geben.

Bisons machen es deutlich

Die Pforzheim Bisons besiegten am Sonntagabend die zweite Mannschaft der Mad Dogs Mannheim deutlich mit 9:1 (1:1/2:0/6:0).

Die Bisons begannen offensiv, bereits nach 30 Sekunden hatte Rickmers die erste Chance, doch Andre Vorlicek im Kasten der Mannheimer verhinderte die frühe Führung der Hausherren. Die Gäste aus der Kurpfalz machten es besser, denn der erste Torschuss fand den Weg in die Maschen zur 1:0-Führung für die Gäste durch Robin Saam (3.). Knapp 90 Sekunden später scheitert Bischoff zunächst knapp, er setzte jedoch nach und schob die schwarze Hartgummischeibe zum vielumjubelten Ausgleich ein (5.). Die Bisons machten nun Druck auf das Mannheimer Gehäuse, doch die Scheibe wollte zunächst nicht mehr über die Linie, so dass es mit dem Unentschieden in die erste Pause ging. Kurz nach Wiederbeginn mussten die beiden Unparteiischen die erste Strafe gegen die Bisons aussprechen, doch die Gäste aus der Kurpfalz konnten sich nicht im Angriffsdrittel festsetzen. In der 23. Minute hatte Marius Lorenz eine Riesenchance, doch die Latte verhinderte die Führung. Im ersten Überzahlspiel der Bisons war es dann soweit, denn Steffen Bischoff nutzte ein schönes Zuspiel von Christian Pratnemer zum 2:1 (26.). Die Bisons wollten die Führung weiter ausbauen, mussten allerdings auf die Konter aufpassen, doch Bisonsgoalie Tobias Nuffer hielt die knappe Führung fest. Hermann Jeckel traf in der 31. Minute nur den Pfosten, so blieb es zunächst beim 2:1. Knapp drei Minuten vor der zweiten Pause war Steffen Bischoff zur Stelle und erhöhte auf 3:1. Anschließend gab es noch ein Powerplay für die Kurpfälzer, die einzige nennenswerte Möglichkeit vergab Dominic Andreou. Die erste Torchance im Schlussabschnitt hatten die Gäste, Nuffer verhinderte mit einer starken Parade den Anschlusstreffer durch Enrique Zapata. Zwei Minuten später lief Steffen Bischoff alleine auf das gegnerische Tor zu, diesmal fand er in Vorlicek seinen Meister. Nun wurde das Spiel von Seiten der Gäste ruppiger, Vladimir Viller nutze eine sehr ansehnliche Kombination in Überzahl zum 4:1 (50.). Auch das nächste Überzahlspiel konnten die Bisons durch Sergej Wittmann zum Torerfolg nutzen (5:1/52.), nur zehn Sekunden später netzte Valentin Pustosilav zum 6:1 ein. Die Härte auf dem Eis nahm zu und die Schiedsrichter sprachen gegen die Gäste drei weitere Strafen aus. Die Bisons nutzten den Platz auf dem Eis konsequent und Brar Momme Rickmers traf zunächst in doppelter Überzahl zum 7:1 (54.) ehe Christian Pratnemer bei einfacher Überzahl auf 8:1 stellte (55.). Zwei Minuten vor dem Ende checkte Marcel Schmitt den Youngster der Bisons, Valentin Pustosilav, so dass dieser mit dem Kopf gegen die Bande prallte. Den Schlusspunkt des torreichen Schlussabschnitts setzte Steffen Bischoff 39 Sekunden vor der Sirene zum 9:1. Nach dem Spiel wurde Valentin Pustosilav wegen des Verdachts auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus abtransportiert.

Am kommenden Sonntag, 26.11.2017 um 19:15 Uhr geht’s für die Bisons bei den Black Eagles Reutlingen weiter. Das nächste Heimspiel steht am Sonntag, 03.12.2017 um 18:30 Uhr an, dann empfangen die Pforzheim Bisons den Stuttgarter EC 1b.

Mannheim zu Gast bei den Bisons

In den letzten Jahren war die zweite Mannschaft der Mad Dogs Mannheim nur ein Punktelieferant. Doch nach dem Aufstieg der ersten Mannschaft scheinen die „kleinen“ Kurpfälzer ein ernstzunehmender Gegner zu sein. Denn nach zwei Spielen haben die Mad Dogs bereits drei Punkte auf dem Konto. Nach einem 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen bei der Regionalligareserve in Stuttgart konnte man auch gegen den Topfavoriten, EHC Freiburg 1b, punkten (2:3 n. P.). Die Bisons müssen sich allerdings nicht verstecken, denn drei Siege in Folge können sich sehen lassen. Das starke 13:0 gegen den EHC Zweibrücken 1b vor zwei Wochen ist umso mehr zu bewerten, denn die kleinen Hornissen haben immerhin die Eisbären Balingen mit 9:3 aus der Halle gefegt. Immerhin haben die Eisbären den Bisons den Saisonauftakt vermiest. Die Bisons wollen den Rückstand auf Freiburg nicht vergrößern, daher zählen am Sonntag, 19.11.2017 nur drei Punkte. Das Spiel beginnt zu gewohnter Zeit um 18:30 Uhr. Der Tabellenführer aus dem Breisgau empfängt bereits am Samstagabend die Black Eagles Reutlingen.

Wichtiger Auswärtssieg bei der ESG Esslingen

Die Pforzheim Bisons besiegten am Samstagabend die ESG Esslingen durch mit 5:3 (1:0/0:2/4:1).

Das erste Drittel verlief zunächst sehr ausgeglichen. Beide Goalies hielten ihren Kasten durch gute Paraden sauber. Als nach elf Minuten die beiden Unparteiischen die erste Strafe des Spiels aussprachen, hätten die Bisons bereits in Führung gehen können. Doch erst das zweite Überzahlspiel nutzten die Bisons durch ihren Kapitän Sidney Körper zur 1:0-Führung (18.). Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause. Der Coach der ESG Esslingen, Bernhard Fink, fand in der Pause die richtigen Worte, denn nur 26 Sekunden nach Wiederbeginn erzielte Dennis Weidenbach den Ausgleich zum 1:1. Beide Mannschaften spielten nun offensiv, erfolgreich war die ESG, denn Patrick Schäffler brachte seine Farben zum ersten Mal an diesem Abend in Führung (28.). Nur eine Minute später konnte Vladimir Viller nur durch ein Foulspiel gestoppt werden. Die Schiedsrichter gaben einen Penalty für die Bisons. Beim Eishockey tritt immer der gefoulte Spieler selbst an, doch er konnte die schwarze Hartgummischeibe nicht im Tor unterbringen; so blieb es bei der knappen Führung für Esslingen. Anschließend mussten die Gäste aus der Goldstadt knapp 90 Sekunden eine doppelte Unterzahl überstehen, Jan Knaub und Vladimir Viller saßen auf der Strafbank. Bison-Goalie Tobias Nuffer vereitelte die Einschussmöglichkeiten der Esslinger. Im Schlussabschnitt verwaltete zunächst Esslingen die knappe Führung. Nach 46 Minuten musste Esslingen mit einem Mann weniger agieren, die Bisons spielten das Powerplay sehr druckvoll und Christian Pratnemer erzielte den Ausgleich für die Pforzheimer (47.). Genau eine Minute später hatte Esslingen die große Chance wieder in Führung zu gehen, doch der CfR spielte ein gutes Unterzahlspiel und ließ nur wenig zu. Sechs Minuten vor dem Ende netzte Vladimir Viller zur 3:2-Führung für die Bisons ein. Ken Filbey, Coach der Bisons, nahm anschließend eine Auszeit. Die Worte, die er zu seinem Team richtete, setzten die Bisons gleich um. Denn nur 35 Sekunden später traf Marius Lorenz zum 4:2 für die Bisons. Das anschließende Bully im Mittelkreis gewannen die Gäste und Steffen Bischoff nutzte eine Lücke in der Esslinger Defensive und ließ Michael Sverak im Kasten der ESG keine Chance und erzielte das 5:2. Somit brachten drei Tore innerhalb von nur 42 Sekunden die Bisons auf die Siegerstraße. Das 3:5 aus Sicht der Esslinger durch Ulli Schweigert im Powerplay eine Sekunde vor der letzten Sirene war nur noch Ergebniskosmetik.

Am kommenden Sonntag, 19.11.2017 empfangen die Pforzheim Bisons die Mad Dogs Mannheim 1b. Das erste Bully in der St.-Maur-Halle findet um 18:30 Uhr statt.

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