Was ist Eiskunstlaufen eigentlich?

Teile diesen Beitrag
  •  
  •  
  •  
  •  

WAS IST EISKUNSTLAUF EIGENTLICH?

Eiskunstlauf ist eine gelungene Mischung aus sportlicher Herausforderung und einer künstlerischen Darbietung auf dem Eis. Wettbewerbe gibt es in den Disziplinen Einzellauf, Paarlauf und Eistanz. Auch wenn Eiskunstlauf eine Individualsportart ist, trainieren wir hauptsächlich in der Gruppe. Der Gruppenzusammenhalt ist hierbei genauso wichtig wie der Spaß am gemeinsamen Training.

Du bist zwischen 4 und 44 Jahre alt – oder älter? Wir freuen uns, wenn Du zu uns zum Training kommst.

Sobald Du ein sicheres Gefühl auf dem Eis hast, vorwärts-, rückwärts laufen und bremsen kannst, lernst Du sauberes Kantenlaufen, um geschmeidig um die Kurve zu kommen. Dich locker von vorwärts auf rückwärts und wieder zurück zu drehen, ist dann der nächste Schritt. Und schon bald geht es los mit den ersten Sprüngen und Pirouetten.

Die 6 Grundsprünge (siehe unten) lernst Du erst einfach (mit einer Drehung in der Luft), später dann doppelt. Trainierst Du ganz fleißig, springst Du diese Sprünge vielleicht auch dreifach.
Dann haben wir noch schnelle Pirouetten. Die Grundpositionen, Stand-, Sitz- und Waageposition kann man mit etwas Übung variieren und kombinieren.
Um die Sprünge und Pirouetten in einer Kür künstlerisch zu verbinden, brauchen wir Schritte, ausgefallene Positionen und schöne Armbewegungen.

Sobald die Du die ersten Elemente gut kannst, gibt es die Möglichkeit Prüfungen abzulegen und an Wettbewerben teilzunehmen. Bei den ersten Wettbewerben darfst Du einen vorgegebenen Parcours zeigen. Später bekommst Du eine individuelle Kür. Dafür kannst Du Dir eine Musik aussuchen und darfst ein schönes Kostüm tragen.

Wenn Du keine Lust auf Prüfungen und Wettbewerbe hast, dann ist Eiskunstlauf eine tolle Möglichkeit den Körper fit zu halten. Bei Musik in einer Gruppe von Leuten, die alle Spaß am Eiskunstlaufen haben, trainierst Du Deine Körperhaltung, Ausdauer und Koordination.

SPRÜNGE:

Axel:
Der älteste der sechs Grundsprünge ist nach seinem Erfinder, dem Norweger Axel Paulsen, benannt. Da der Axel der einzige Sprung ist der von vorwärts abgesprungen aber wie alle anderen Sprünge auf dem andern Bein rückwärts gelandet wird, hat er eine halbe Umdrehung mehr als alle anderen Sprünge.

Salchow:
Auch der Salchow ist nach seinem Erfinder, dem Schweden Ulrich Salchow, benannt. Er wird rückwärts von der Innenkante abgesprungen.

Rittberger:
Beim Rittberger kommt ein deutscher Eiskunstläufer ins Spiel, der Sprung ist nach dem Deutschen Werner Rittberger benannt. Im Englischen wird er allerdings als Loop bezeichnet. Der Rittberger ist der einzige Sprung, bei dem die Einlaufphase auf beiden Füßen erfolgt.

Flip:
Beim Absprung des Flips tippt der eine Fuß mit der „Zacke“ in das Eis während sich der andere auf der Innenkante befindet.

Lutz:
Der Lutz ist nach seinem Erfinder, dem Österreicher Alois Lutz, benannt. Er ähnelt dem Flip, wobei sich der Fuß, der nicht eintippt, beim Absprung auf der Außenkante befindet.

Toeloop:
Beim Toeloop wird im Vergleich zu den beiden Sprüngen zuvor der andere Schlittschuh in das Eis getippt. Auch er wird rückwärts abgesprungen, das andere Bein befindet sich dabei auf der Außenkante.

 

PIROUETTEN:
Standpirouette:  Standbein ist gestreckt
Standpirouette

Spitzpirouette:   In der Hocke – auf eine Bein
Spitzpirouette

Waagepirouette:  oberes mindestens Bein waagrecht
Waagepirouette

 

SCHRITTFOLGEN:
Schrittfolgen bestehen aus, verschiedenen Schritte und Drehungen. Wichtig sind saubere Kanten, sowie Kanten- und Richtungswechsel, verbunden mit künstlerischen Elementen.

Schrittfolgen