Bisons lassen Punkte liegen – 3:4 nach ShutOut

Aktuell ist der Wurm drin bei den Bisons: auch im Spiel gegen Mannheim zieht man nach Penalty-Schießen den Kürzeren.

 

Ohne den Verletzten Miroslav Vasilev und mit Janis Wagner im Kasten starteten die Männer um Kapitän Brenner schlecht in das erste Drittel. Die gastierenden Maddogs spielten Katz und Maus mit der Defensive der Goldstädter und es war vor allem Janis Wagner zu verdanken, dass man nur einen einzigen Treffer kassierte. Bereits in der fünften Minute lief man einem Rückstand hinterher und nur das Tor von Kevin Richter kurz vor der Pause sorgte für eine kleine Linderung der Schmerzen im Gesicht der Zuschauer im Eissportzentrum.

 

Der Mittelabschnitt gestaltete sich kaum besser und Mannheim ging somit auch folgerichtig in der 25. Minute in Führung (1:2). Hätte Tim Brenner nicht aus dem Nichts ausgeglichen, hätte es bestimmt keinen Ruck durch seine Mannschaft gegeben. So mobilisierten die Bisons aber ihre Kräfte und gingen durch ein Tor von Waldemar Wehrle in der 38. Minute sogar in Führung.

 

Die letzten 20 Minuten liefen aber nicht im Sinne der Hausherren, Mannheim konnte ausgleichen (3:3) und rettete dieses Ergebnis über die Zeit.

 

Im anschließenden ShutOut vergaben Bischoff, Wehrle und Kolar ihre Möglichkeiten und die Maddogs konnten den Puck einmal im Kasten der Goldstädter unterbringen.

Somit ging der durchaus verdiente Zusatzpunkt an die Gäste aus Mannheim.

 

Details zum Spiel:

 

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Bild: Jubel nach dem ersten Tor

Bildquelle: Ilja Manheim

Bisons kämpfen um Platz vier – Maddogs in Pforzheim

Für die Bisons aus der Goldstadt geht es diese Saison nicht um die Hauptrunden-Meisterschaft, dieses Jahr geht es nicht um Platz eins, aber zum Glück auch nicht gegen einen möglichen Abstieg.

Für die Männer um Kapitän Tim Brenner geht es um den Einzug in die diesjährige Endrunde der Regionalliga Südwest. Platz vier soll es nach der Hauptrunde sein, nicht mehr und nicht weniger. Dies würde bedeuten, dass man die Teams aus Bietigheim, Heilbronn und Mannheim hinter sich bringen würde.

Und eine gute Möglichkeit dazu haben die Schützlinge von Marc Hemmerich an diesem Wochenende, wenn es am Sonntag vor eigenem Publikum gegen die Maddogs aus der Quadratestadt geht.

Das Team mit den „M“ auf den Retro-Trikots hat in der laufenden Saison schon einige Teams geärgert. Dies musste just am letzten Wochenende das Team aus Zweibrücken erfahren, als die verrückten Hunde nach 60 Minuten das Eis völlig verdient als Sieger verlassen durften.

Dies soll sich aber am Sonntag nicht wiederholen, zumindest nicht, wenn es nach dem Willen von Co-Trainer Christian Pratnemer geht: „Es wird mit Sicherheit wieder ein hartes Stück Arbeit, vor allem, weil wir immer noch eine sehr kurze Bank haben werden. Die dringend nötigen Verstärkungen kommen ja erst im Dezember, wir werden aber alles geben, mit den Männern, die wir haben. Wir trainieren jede Woche hart und sprechen mit dem Team über gemachte Fehler und arbeiten weiter an unserem System. Ich bin sehr zuversichtlich, die Punkte in Pforzheim behalten zu können.“

Zwei Reihen reichen nicht – 3:4 nach Penalty

Am Sonntag ging es wieder rund in der Pforzheimer Eishalle an der Enz. Am Samstag hatte Coach Marc Hemmerich noch die berechtigte Frage gestellt: „Haben wir zehn gesunde Männer?“ Zum Glück konnten die Goldstädter das Spiel am Sonntag bestreiten; die Wackelkandidaten Marius Lorenz und Leon Rausch meldeten sich rechtzeitig zurück und so hatten die Bisons einen Kader bestehend aus 11 Feldspieler und zwei Torhüter für das Match gegen die Amateure aus Bietigheim-Bissingen.

 

Vor guter Kulisse entwickelte sich schnell ein ansehnliches Spiel und nach fast fünf Minuten klingelte es zum ersten Mal, Adrian Kolar hatte nach Zuspiel von Miro Vasilev und Leon Rausch zum 1:0 getroffen. Als die ersten Fans kurz vor der Pause schon auf dem Weg zum Pausentee waren, glich Bietigheim aus (1:1) und so ging es mit einem Unentschieden das erste Mal in die Kabinen.

 

Ein ruppig geführtes Mitteldrittel endete ebenfalls mit einem knappen Vorsprung für die Hausherren. Waldemar Wehrle hatte gleich  zu Beginn getroffen, Bietigheim versuchte zwar alles, musste den Mittelabschnitt aber torlos beenden.

 

Die letzten zwanzig Minuten begannen ausgeglichen und ohne viel Nennenswertes. In der 48. Minute nutzten die Gäste eine, der wenigen Möglichkeiten, und glichen zum 2:2 aus. Zwar gelang Adrian Kolar fünf Minuten vor dem Ende das 3:2, Bietigheim schaffte aber das Unmögliche und glich knapp vor Ende der regulären Spielzeit zum 3:3 aus.

 

In dem darauffolgenden Shut-Out hatten die Gäste aus dem Ellental Fortuna auf ihre Seite und entführten somit den Zusatzpunkt aus der St. Maur-Halle.

 

Für die Bisons eine bittere und vielleicht unerwartete Niederlage, die für die Männer um Kapitän Brenner nur heißen kann, Vollgas am kommenden Wochenende wenn die Maddogs aus Mannheim der nächste Gegner der Bisons sind.

 

Details zum Spiel:

 

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Bisons treffen auf Bietigheim – Heimspiel am Sonntag

Dieses Wochenende müssen die Bisons nur einmal ran und das gegen den Konkurrenten aus dem Landkreis Ludwigsburg. Die Amateure des SCB sind wie die Bisons dieses Jahr vielleicht kein Anwärter auf den Titel, Eishockey spielen können die Kufencracks aus dem Ellental aber allemal. Es haben sich schon einige Teams die Zähne an die Reservisten der Steelers ausgebissen und auch für die Goldstädter heißt es am Sonntag ab 19:00 Uhr höchste Konzentration.

 

„Wir müssen punkten, wollen wir uns die Türe in Richtung Playoffs nicht selber verschließen“ so Marc Hemmerich. „Wir werden immer noch eine überschaubare Mannschaft haben und auch gegen diesen Gegner dürfen wir uns keine Fehler erlauben. Sollten wir erstmal in Rückstand geraten, wird es gegen so eine motivierte Mannschaft wie die Steelers wirklich schwer“

 

Die Bisons haben immer noch mit Ausfällen durch Krankheit oder private Verhinderungen zu kämpfen und schauen schon sehnsüchtig Richtung Dezember, wenn zumindest 2 neue Akteure in den Reihen der Bisons vorgestellt werden. Mit Keisuke Matsuda wurde bereits eine der Personalien bekannt gegeben und auch der nächste Neuzugang wird zeitnah verkündet werden.

 

Der Gast aus Bietigheim findet sich zur Zeit auf dem letzten Tabellenplatz wieder und die Bisons grüßen von Platz vier, nur knapp vor den Eisbären aus Heilbronn.

 

Christian Pratnemer hofft auf den siebten Mann: „Mit unseren Fans im Rücken, mit Unterstützung von den Rängen, werden wir stärker spielen und die Punkte in Pforzheim behalten.“ Da ist sich der Co-Trainer der Pforzheim Bisons sicher.

Zwei Niederlagen, aber auch zwei Gesichter!

Zweimal mussten sich die Bisons am Wochenende mit den Rebellen aus Stuttgart messen. Zwei Spiele, aber auch zwei völlig unterschiedliche Ergebnisse für das Team aus der Goldstadt.

 

Am Freitag ließ man sich in der Landeshauptstadt förmlich abschlachten, ohne Gegenwehr und vor allem ohne Moral. Nichts funktionierte und es war für die Augen der mitgereisten Fans kaum zu ertragen. Mit 17:1 fertigte der Stuttgarter EC die Bisons ab.

 

Folgerichtig hagelte es in den sozialen Medien Kritik und Häme. Alles, was die Männer aus der Goldstadt ausgemacht hatten, ließ man auf der Waldau vermissen.

 

Es folgte am Samstag ein Statement der Verantwortlichen und ein Sondertraining am Sonntag. Es wurden klare Worte gefunden und das Team war sich einig, so nicht noch einmal!

 

Um die angespannte Personal- Situation etwas zu entlasten, erklärten sich Sergej Wittmann und Sidney Körper aus der Landesligamannschaft bereit, das Team zu verstärken.  Auch Co-Trainer Christian Pratnemer schnürte sich noch mal die Schlittschuhe und stellte sich in den Dienst der Mannschaft.

 

So empfingen zweiundeinhalb Reihen mit Bisons eine übermächtige Rebels-Mannschaft und stellten sich ihrer Aufgabe.

 

Am Ende musste man sich mit 4:5 ganz knapp geschlagen geben gegen die starken und favorisierten Rebellen. Damit hatte wohl keiner in der St. Maur Halle gerechnet, vor allem aber nicht der Gast und deren gut 60 mitgereiste Anhänger.

 

Bei so einem Kampf spielte es wahrlich eine untergeordnete Rolle, wer die Tore gemacht hat und wer welche mit viel Einsatz verhindert hat. Nach so einem Spiel geht es nicht mehr um Punkte oder Tore, heute ging es nur um Moral!

 

Details zum Spiel:

 

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Bildquelle:

Sandra Beyer

„Maurice Pietzka beim Bully“ für Stuttgart Petr Wiencek.

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