Die Rebels kommen – Bisons empfangen Stuttgart

Am kommenden Sonntag wird das vorerst letzte Spiel im laufenden Kalenderjahr stattfinden.

Um 19:00 Uhr gastieren die Rebellen aus der Landeshauptstadt im Eissportzentrum zu Pforzheim.

 

Das Team um Coach Jakob Vostarek hat recht schnell in der Saison das anvisierte Ziel für diese Spielzeit ausgegeben. Die Männer von der Waldau sollen die Meisterschaft holen und sich somit automatisch für einen Aufstieg in die Oberliga qualifizieren. Ein gewagtes Ziel, wenn man beachtet, was dafür alles nötig ist abseits des Tabellenplatzes. Für die Verantwortlichen der Rebels wird es noch einige Hürden geben, die noch genommen werden müssen.

 

Ganz oben in der Rangliste ist das Team vom Fernsehturm auch noch nicht. Gegner wie die Hornets aus Zweibrücken, die Rhinos aus Hügelsheim oder die Eisbären aus Heilbronn haben schon für ordentlich Gegenwehr gesorgt und so finden sich die Rebels aktuell nur auf dem zweiten Platz wieder.

 

Für die Bisons geht es am Wochenende darum, sich ordentlich in die Weihnachtszeit zu verabschieden. Viel zu holen ist diese Saison nicht mehr für Tim Brenner und die Seinen.

 

Die Zuschauer dürfen also gespannt sein und werden sehen, ob die Rebels einfaches Spiel haben, oder ob die Bisons rebellieren werden!

Nichts zu holen in Zweibrücken – 4:7 Niederlage

Es war als wäre der Teufel mit im Spiel. Zum wiederholten Mal mussten die Bisons in dieser Saison auf einige Akteure verzichten und konnten somit wieder nur mit 12 Spielern und zwei Torhüter nach Zweibrücken zu den Hornets anreisen.

 

Trotz dieser kurzen Bank hatten die Goldstädter einen Start nach Maß und konnten nach einigen Minuten mit 1:0 in Führung gehen. Auf Zuspiel von Waldemar Wehrle erzielte Zeke Estrada das erste Tor der Begegnung. Gute zehn Minuten währte die Freude auf Seiten der Bisons, bis Zweibrücken ausgleichen konnte und das 1:1 erzielte.

Mit diesem Unentschieden ging es zum ersten Mal zurück in die Kabinen.

 

Auch im Mitteldrittel spielte das Team aus der Goldstadt diszipliniert nach vorne und hielt sich an die taktischen Vorgaben von Toni Hauert, der den gesperrten Marc Hemmerich gemeinsam mit Christian Pratnemer an der Bande vertrat.

 

Ein durch die „großzügige“ Regelauslegung des Schiedsrichters ohne Strafzeiten gespieltes Drittel, ging mit zwei Toren an die Rosenstädter aus Zweibrücken.

 

Mit diesem 1:4 Rückstand ging es in den letzten 20 Minuten gegen schwarz-gelbe und gegen schwarz-weisse Gegner.

Teammanager Ilja Manheim fand deutliche Worte: „Zweibrücken war stark, gar keine Frage! Aber es wäre schöner und fairer gewesen, wenn der Schiedsrichter öfters auf der richtigen Höhe gewesen wäre und so vielleicht die ein oder andere Situation anders bewertet hätte. So hatten wir trotz tollem Einsatz eigentlich keine Chance das Spiel noch für uns zu entscheiden.“

 

Die Hornissen spielten stark nach vorne in Richtung Janis Wagner, der eine tolle Leistung zeigte. Aber auch der Schlussmann der Bisons konnte nicht verhindern, dass die Hausherren noch weitere drei Treffer erzielen konnten. Die Gegenwehr von Waldemar Wehrle und zweimal Loïc Dury sorgten am Ende für den 4:7 Endstand aus Sicht der Bisons.

 

Details zum Spiel:

 

https://deb-online.live/spielbericht/?gameId=a4273236-2d51-47cb-8b4a-9180793198a3&divisionId=10874#

 

Bild: Auszeit Bisons zu Mitte des Spiels

Bildquelle: Ilja Manheim

Black Sunday für die Bisons – 2:8 Niederlage

Der Sonntag war nicht der Abend der Goldstädter und er brachte sicher nicht das erhoffte und womöglich erwartete Ergebnis gegen die Maddogs aus Mannheim.

 

Der gesperrte Coach Hemmerich wurde durch Tobias Nuffer auf der Bank vertreten und dieser konnte erstmalig in dieser Saison auf mehr als drei Reihen zurückgreifen. Mit Zeke Estrada, Loïc Dury, Cedric Striepeke, Pavel Simak und Keisuke Matsuda standen gleich fünf Akteure neu im Line-Up der Bisons.

 

Das erste Drittel der Bisons lief ganz ordentlich, auch wenn man nur einen Treffer erzielen konnte und nach 20 Minuten mit 1:2 zurück lag. Das einzige Tor der Bisons erzielte Adrian Kolar auf Zuspiel von Zeke Estrada.

 

Es folgte ein katastrophales Mitteldrittel, in dem die Maddogs in allen Belangen die Oberhand hatten und die Mönner um Kapitän Brenner nicht viel auszurichten hatten. Mannheim spielte kontrolliert nach vorne und hatte im Abschluss vielleicht auch ein Quäntchen Glück. Nach vierzig Minuten hieß es 6:1 für die verrückten Hunde des EKU Mannheim.

 

Auch im letzten Abschnitt lief nichts zusammen für die Bisons aus Pforzheim. Mannheim nutzte jede Gelegenheit und zeigte deutlich auf, wer Herr im Haus war. Am Ende wurden die Bisons mit einem 2:8 zurück nach Pforzheim geschickt. Den letzten Treffer der Bisons erzielte Simon Green, erneuter Passgeber war Zeke Estrada, der einen guten Eindruck hinterließ.

 

Bereits am kommenden Wochenende können die Männer mit den goldenen Helmen es besser machen. Am Sonntag gastiert das Team dann in Zweibrücken.

 

 

Details zum Spiel:

 

https://deb-online.live/spielbericht/?gameId=405633d7-b519-4eae-b9da-cfc93f1d05f2&divisionId=10874#

 

 

Bild: als die Welt noch gut aussah für die Bisons. Das 1:1 im ersten Drittel

Bildquelle: Ilja Manheim

 

Ein Talent für den Sturm – Marek Chrudimský wird ein Bison

Aus der U20 des SC Riessersee wechselt ein bis jetzt unbeschriebenes Blatt ins Eissportzentrum nach Pforzheim und wird ab sofort für die Bisons auf Punktejagd gehen.

 

Mit Marek Chrudimský komplettieren die Verantwortlichen der Pforzheimer Bisons den Kader für die restliche Saison.

 

Der 18-jährige Tscheche hat sich in mehreren Trainings bei Marc Hemmerich und Christian Pratnemer empfohlen und einen soliden Eindruck hinterlassen.

 

Das 1,70 große und 55 Kilo wiegende Leichtgewicht soll im Angriff Akzente setzen und freut sich auf die kommenden Wochen und Monate im Dress der Bisons.

 

„Ich wurde hier total freundlich aufgenommen und habe mich sofort wohl gefühlt. Mein Ziel ist es, mit der Mannschaft die Endrunde zu erreichen und dann mal schauen, wie weit wir kommen. Pforzheim ist jetzt nach Garmisch und Bad Nauheim meine dritte Station in Deutschland und ich muss sagen, dass ich mich hier sehr wohl fühle.“

Ein Belgier wird Bison – Loïc Dury kommt

Am Mittwoch erreichte nach Zeke der nächste Neuzugang das Eissportzentrum neben der Enz in Pforzheim.

 

Mit Loïc Dury verpflichten die Bisons einen weiteren Mann für die Offensive der Goldstädter. Durch private Kontakte von Christian Pister und Leon Rausch wurde man auf den athletischen Kufencrack aus Belgien aufmerksam. Der 22 Jahre junge Stürmer ist 1,80 Meter groß und wiegt gute 90 Kilo.

 

Zuletzt spielte der durchtrainierte Sportler in Norwegen bei Tromsö IK und konnte da in 10 Spielen, 8 Punkte sammeln. Aber auch Stationen in der kanadischen Liga GMHL stehen in der Vita des französisch sprechenden Mannes. Hier sammelte der spritzige Stürmer in der vergangenen Saison in 42 Spielen beachtliche 134 Scorerpunkte!

 

Loïc freut sich auf die Bisons:

„Es freut mich, dass Marc Hemmerich und die anderen Verantwortlichen der Bisons mich haben wollten. Lange überlegen musste ich tatsächlich nicht. Für mich ist es eine neue Herausforderung und ich werde gemeinsam mit dem Team alles geben, um das gesteckte Saisonziel noch zu erreichen.

 

Auch Loïc ist ab Dezember spielberechtigt und wird gegen die Maddogs auflaufen dürfen.

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