Bisons erwartet ein rebellisches Wochenende

Zweimal ein ganz harter Brocken, zweimal innerhalb eines Wochenendes gegen den gleichen Gegner. So lautet das Programm der Bisons für diesen Freitag und diesen Sonntag. Am Freitag geht es für das Team von Marc Hemmerich und Christian Pratnemer auf die Waldau, um im Schatten des Stuttgarter Fernsehsehturms das Duell mit den dort ansässigen Rebellen anzugehen. Für die Bisons ist es das erste Spiel in der laufenden Saison in Stuttgart.
Man kann es sagen, wie es ist: die Goldstädter reisen als klarer Außenseiter in die Landeshauptstadt. Das Team der Rebels kann wahrscheinlich wieder aus dem Vollen schöpfen und die Bisons sind froh, wenn die Bank am Freitag etwas länger sein wird als beim Heimspiel gegen die Rhinos aus Hügelsheim. Hier waren es 13 aufopferungsvoll agierende Bisons, die aber am Ende mit leeren Händen zurück in die Katakomben gehen durften. Dieses Gefühl kennen die Rebels aber auch: trotz großer Namen und dem Wunsch, in die Oberliga aufzusteigen, ist es für das Team von Coach Jakob Vostarek alles andere als ein Selbstläufer. Gegen Mannheim tat man sich am letzen Wochenende schwer, gegen Bietigheim siegte man denkbar knapp und gegen Zweibrücken musste man sogar eine Niederlage akzeptieren. Aktuell belegt das Team um den ehemaligen Profi Jannik Herm den dritten Tabellenplatz.
Pforzheim findet sich zur Zeit auf dem vierten Platz wieder und ist damit eigentlich voll im Soll.
Damit es aber eine Bereinigung in der Tabelle gibt, wird das in Pforzheim abgebrochene Match gegen Stuttgart an diesem Sonntag in Pforzheim nachgeholt. Der Verband hat sich zwar entschieden, beide Teams mit einer Geldstrafe zu beschenken, nachholen dürfen sie die Begegnung aber trotzdem.
Dieses Wochenende wird also hart für das Team, aber sicherlich auch toll für die Fans der Bisons. Um das Ganze noch schöner zu gestalten, wird Delker Optik am Sonntag eine schöne Überraschung für die Fans im Eissportzentrum bereit halten. Kommt also in die Eishalle und seid der siebte Mann oder Frau im Kampf um die Punkte gegen den mächtigen Gegner aus Stuttgart!

Bisons gehen baden – Heimniederlage gegen Rhinos

Mit nur 13 tapferen Bisons mussten Marc Hemmerich und Christian Pratnemer nicht lange überlegen, wie ihre Jungs spielen sollten. Kurze Wechsel und hinten stabil stehen. Über einen schnellen Treffer nach nur wenigen Sekunden hatte sich in der Ansprache aber keiner Gedanken gemacht. Trotzdem gingen die Hausherren nach nur 6 Sekunden in Führung. Max Häberle im Tor war gedanklich wohl noch nicht anwesend und wurde durch Kevin Richter nach Zuspiel von Miroslav Vasilev problemlos überwunden.

 

Das restliche Drittel gehörte aber den Gästen vom Airpark. Überforderte und schlecht zusammenspielende Bisons mussten sich mehrmals bezwingen lassen. In kurzer Zeit kassierten die Goldstädter fünf Kisten und gingen somit mit einem deutlichen 1:5 Rückstand in die erste Pause.

 

Das Mitteldrittel gestaltete sich schon eher so, wie die Hausherren es sich vorgestellt hatten. Keine drei Minuten waren gespielt, da gelang Miroslav Vasilev das zwischenzeitliche 2:5 aus Sicht der Bisons. Kevin Richter hatte Christian Pister assistiert. Hügelsheim hatte aber die passende Antwort und traf nur kurze Zeit später zum 2:6. Ein von vielen Strafen durchzogenes Drittel endete mit einem Treffer in Unterzahl. Leider auf der falschen Seite und somit das sechste Tor der Rhinos (2:7).

 

Auch im letzten Drittel gab es viel mehr Strafen als notwendig. Beide Seiten vergaßen das Spiel und konzentrierten sich eher auf die Sitzplätze in der Kühlbox. Ein einziger Treffer wurde in diesem Abschnitt erzielt, leider aber auf Seiten der Gäste (2:8). Dieses Tor kurz vor Ende besiegelte die endgültige Niederlage der Pforzheimer.

 

Am kommenden Wochenende dürfte die Bank der Bisons etwas länger werden, dies ist auch zwingend nötig, geht es doch gleich zweimal gegen die Rebellen der Stuttgarter Waldau. Freitag gastieren die Männer um Kapitän Tim Brenner unterm Fernsehturm, bevor es am Sonntag dann gleich zuhause ins Rückspiel geht.

 

Details zum Spiel:

 

https://deb-online.live/spielbericht/?gameId=9295a738-2b4e-420b-8ef6-0531540892e4&divisionId=10874#

 

Bild: privat

HEUTE – Derbyzeit in der St. Maur Halle!

Für die Pforzheim Bisons steht heute das nächste Heimspiel in der Regionalliga Süd/West an.
Gegner am Sonntag, den 30.10.22 um 19:00 Uhr sind diesmal
die Baden Rhinos aus Hügelsheim.
Das Team um Trainer Cedric Duhamel und Topscorer Philip Rießle steht nach vier absolvierten Spielen auf dem dritten Tabellenplatz und ist somit für unsere Bisons ein direkter Gegner im Kampf um die begehrten 4 Playoff Plätze.
Dementsprechend motiviert ist das Team um Headcoach Marc Hemmerich. Zudem will man nach dem überzeugenden Auswärtssieg in Heilbronn nun auch wieder vor eigenem Publikum siegen. Torhüter Janis Wagner gibt sich kämpferisch: „Wir müssen nur an das Spiel in Heilbronn anknüpfen“
Tickets sind wie gewohnt online unter https://www.ticket-onlineshop.com/…/channel/shop/index sowie an der Abendkasse erhältlich.
Kommt zahlreich und unterstützt unsere Mannschaft. Auf geht’s Bisons Fans!

Bisons schubsen Eisbären von ihrer Scholle – 5:2 Auswärtssieg in Heilbronn

Nach unglücklichem Start hieß es am Ende volle Punktzahl für die Pforzheim Bisons im Spiel gegen den Rivalen aus Heilbronn.

 

Gleich in der ersten Minute wurden die Goldstädter kalt erwischt, Kevin Malez hatte eine Lücke in der Pforzheimer Verteidigung entdeckt und machte sich alleine auf die Reise. Janis Wagner war gedanklich noch nicht im Spiel und war machtlos (1:0).

 

Ein von Fehlern auf beiden Seiten geprägtes Drittel blieb ohne weitere Tore und so konnte Marc Hemmerich seine Männer in der Pause auf eine machbare Wende einschwören. Seine Goldhelme hatten aufmerksam zugehört und traten jetzt deutlich konzentrierter und effektiver auf. Ein schöner Schlenzer von Jannick Schmitt sorgte für den längst fälligen Ausgleich. Die Bisons hatten jetzt Blut geleckt und erhöhten den Druck. Sehr erfolgreich, denn kurze Zeit später folgten zwei weitere Treffer der Goldstädter. Leon Rausch und Maurice Pietzka erhöhten in der 26. Minute auf 2:1 und 3:1 aus Sicht der Bisons. Damit nicht genug, denn Miroslav Vasilev zeigte in eigener Unterzahl kurz vor der nächsten Pause sein Können und erhöhte auf 4:1 für seine Mannschaft.

 

Das letzte Drittel hieß es schadlos zu überstehen, mit einem drei Tore Vorsprung ein machbares Unterfangen. Die Bisons konzentrierten sich auf ihre Defensive und versuchten nach vorne schnell zu kontern. Eine Spezialität von Waldemar Wehrle und Miroslav Vasilev. Diese beiden Akteure waren damit auch verantwortlich für das nächste Tor der Bisons. In der 48. Minute hieß es 5:1 für die Bisons. Zwar erzielten die Eisbären auch noch einen Treffer (5:1), der verdiente Sieg war aber dadurch nicht mehr gefährdet.

 

Am Ende musste der Frust wohl raus bei den Hausherren und es gab noch einige unschöne Szenen auf dem Eis. Das hinderte das Team von Marc Hemmerich und Christian Pratnemer aber nicht daran, die verdienten Punkte ausgiebig mit den mitgereisten Fans aus der Goldstadt zu feiern.

 

Am nächsten Wochenende geht es am Sonntag mit einem Heimspiel weiter, dann gastieren die Rhinozerosse aus Hügelsheim in Pforzheim. Anpfiff wie immer um 19:00 Uhr.

 

Statistik zum Spiel:

 

https://www.gamepitch.de/gp/game-recap/

 

Bildquelle: privat

Bisons feiern den Sieg mit ihren Fans

Zwei Spiele, drei Punkte

Unterm Strich ein durchwachsenes Wochenende für die Bisons aus der Goldstadt. So könnte man es kurz und knapp zusammenfassen. Am Samstag gastierte das Team aus Pforzheim in Mannheim und konnte drei Punkte bei den Maddogs mitnehmen, musste aber am Sonntag im heimischen Stadion die Punkte dem Gast aus Zweibrücken abtreten.
Pforzheim war am Samstag das favorisierte Team und wurde dem Anspruch auch gerecht. Teilweise überforderte Maddogs mussten vor allem zu Beginn der Partie Federn lassen und lagen nach 20 Minuten verdient 0:2 zurück. Unachtsamkeit und zu wenig Disziplin sorgten im Mittelabschnitt für eine ausgeglichene Begegnung. Ein am Ende doch verdientes 5:2 aus Sicht der Männer um Kapitän Tim Brenner sorgte für drei Punkte auf dem Konto der Bisons.
In dieser Erfolgsspur wollten die Bisons im Heimspiel weiter fahren, aber die Hornissen aus Zweibrücken spielten hier nicht mit. Zwar kamen die Rosenstädter mit nur gut zwei Reihen nach Pforzheim, aber auch die Bisons hatten im Heimspiel eine kurze Bank.
Viel funktionierte leider nicht in den ersten 20 Minuten und so gingen die Gäste mit einer verdienten 2:0 Führung in die erste Pause.
Auch das Mitteldrittel gehörte über weite Strecken dem Gast aus Zweibrücken.
Lediglich die letzten 20 Spielminuten waren so, wie Coach Hemmerich sich diese vorgestellt hatte. Sebastian Trenholm machte zwar ein starkes Spiel, musste sich aber dennoch geschlagen geben. Vor allem seinem jüngeren Bruder Marco war es zu verdanken, dass die Stacheln der Hornissen Schmerzen hinterließen. Zwei Tore gelangen dem ehemaligen Bison gegen seine alte Mannschaft. 1:4 hieß es somit am späten Sonntagabend in der St. Maur Halle.
Am nächsten Wochenende geht es für die Bisons wieder auf Punktejagd. Bereits am Freitag gastieren die Goldstädter in Heilbronn und kreuzen ihre Schläger mit den Eisbären.
Details zum Spiel gegen Mannheim:
Details zum Spiel gegen Zweibrücken:
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