Florian Möll: Ein Kämpfer auf und neben dem Eis

Herzlich Willkommen bei den Pforzheim Bisons


Stürmer Ryan Galvin verlässt die Bisons
Bisons bedauern den Abschied, freuen sich jedoch auf zwei vielversprechende Neuzugänge
Die Eishockeyfans der Bisons müssen sich auf eine Veränderung im Team einstellen, denn Stürmer Ryan Galvin hat sich dazu entschlossen, die Mannschaft zu verlassen. Wir wollen Ryan keine Steine in den Weg legen und ahben seine Entscheidung natürlich akzeptiert.
Ryan Galvin, der in der Offensive der Bisons für zahlreiche Akzente und Tore gesorgt hat, verlässt den Verein mit gegenseitigem Respekt. Der Club bedankt sich für seinen Einsatz und wünscht ihm für seine zukünftigen Herausforderungen viel Erfolg.
Die Bisons schauen optimistisch in die Zukunft und haben erfreuliche Neuigkeiten für ihre Fans parat. In den kommenden Tagen dürfen sich die Anhänger auf zwei vielversprechende Neuzugänge freuen. Unter ihnen befindet sich ein junger, talentierter Spieler aus der Region, der das Team verstärken soll.
Die Hoffnung liegt nun darauf, dass beide Neuzugänge rechtzeitig für das nächste Spiel am kommenden Sonntag spielberechtigt sind. Wir halten euch auf dem Laufenden.
Die Balinger Spatzen pfiffen es bereits im Laufe der Woche von den Dächern. Pünktlich zur Öffnung des Transferfensters können die Verantwortlichen der Pforzheim Bisons einen Neuzugang vermelden. Von den Eisbären Balingen wechselt der 22-jährige Stürmer Waldemar Wehrle nach Pforzheim. Der in Kasachstan geborene Linksschütze durchlief die Nachwuchsstationen des Schwenninger ERC, bei dem er bereits als 17 Jähriger erstmals Regionalligaluft schnuppern durfte. In der Saison 20/21 schloss er sich anschließend den Eisbären Balingen an, bei denen er in der laufenden Spielzeit beachtliche 6 Tore und 3 Assists in den ersten 3 Ligaspielen erzielen konnte und somit zum teaminternen Topscorer avancierte. Bei den Bisons möchte der 1,71 m große und 83 Kg schwere Außenstürmer nun den nächsten Schritt wagen und sich in der Regionalliga etablieren.
Für die Verantwortlichen der Bisons ist Wehrle dabei kein Unbekannter, machte er bereits in der Pforzheimer Aufstiegssaison noch im Trikot der Schwenninger Fire Wings mit seiner Geschwindigkeit seinen technischen Fähigkeiten und auf sich aufmerksam. Nach einem ersten Austausch im vergangenen Sommer ist das Trainerteam um John Kraiss nun froh, dass es noch in diesem Winter mit einem Wechsel geklappt hat. So soll der Neuzugang, der in Zukunft das Trikot mit der Nummer 19 tragen wird, dem durch Verletzungen teils ausgedünnten Pforzheimer Angriff zusätzliche Schlagkraft verleihen.
Wehrle selbst äußert sich wie folgt:
„Ich möchte dem Team von meiner Seite aus auf jeden Fall 100% geben und die Jungs unterstützen wo ich kann. Zu meinen Stärken zähle ich meinen Ehrgeiz und den Willen, alles für das Team und den Verein zu geben. Genau das möchte ich den Fans und alle Beteiligten zeigen. Ich bin bereit mich weiterzuentwickeln und freue mich über neue Inputs, Herausforderungen und die Unterstützung der Pforzheimer Fans.“
Headcoach John Kraiss findet abschließend folgende Worte:
„Mit Waldemar Wehrle haben wir einen Spieler für unser Team gewinnen können, der durch sein junges Alter extrem hungrig ist sich zu beweisen. Sowohl charakterlich als auch spielerisch passt er hervorragend in die Mannschaft und wird uns mit seinen technischen und läuferischen Fähigkeiten ein großes Stück weiter bringen. Ich bin sehr froh das es nach einem ersten gescheiterten Anlauf im Sommer nun mit einem Wechsel geklappt hat und freue mich schon auf die nächsten Wochen.“

Die Verantwortlichen der Bisons haben mit zwei weiteren Personalien ihre Kaderplanungen vorerst abgeschlossen.
Nachdem am Wochenende die zweite und letzte Kontingentstelle mit dem Tschechen Miroslav Vasilev besetzt wurde, haben die Goldstädter sowohl im Sturm, als auch in der Defensive nochmal nachgelegt.
Mit Momme Rickmers kehrt ein alter Bekannter zurück in die St. Maur Halle nach Pforzheim. Der 190 cm grosse Verteidiger wird mit seinen 90 Kilogramm und seiner Erfahrung in der Regionalliga für weitere Stabilität in der Abwehr sorgen. Der 24-jährige Student für Verfahrenstechnik wechselt von den Baden Rhinos zurück an die alte Wirkungsstätte.
Der vorerst letzte Neuzugang hört auf den Namen Jonas Breier. Der gelernte Stürmer kommt wie schon einige andere Spieler aus dem Icehouse in Eppelheim nach Pforzheim. Die Bisons verpflichten mit dem 1,85 cm großen und fast 90 Kilo schweren Mittelstürmer einen pfeilschnellen Mann, der in der Offensive mit seiner Schnelligkeit für mehr Durchschlagskraft sorgen soll.
Der Bisons-Trainer äußert sich natürlich auch sehr positiv: „Um in der Regionalliga bestehen zu können, brauchen wir einen breiten Kader und eine gute Qualität in unseren Reihen. Beide Männer haben in den vergangenen Wochen ihre Eigenschaften zeigen und mich überzeugen können. Es sind gute Skater, die eine tolle Präsenz auf dem Eis haben. Jonas und Momme passen aber auch charakterlich hervorragend zu uns!“
Jonas Breier wird das Jersey mit der Nummer #88 tragen. Momme Rickmers hat sich für die Nummer #5 entschieden.

Momme Rickmers #5 Bildquelle: Ilja Manheim/Pforzheim Bisons

Jonas Breier #88 Bildquelle: Ilja Manheim/Pforzheim Bisons