Auf ein Neues – Bisons starten doppelt!

Die Weihnachtsgans wurde erfolgreich erlegt, der obligatorische Kater nach dem Feiern ebenso und die Jungs um Kapitän Tim Brenner befinden sich schon wieder im gewohnten Rhythmus. Zweimal hat man die Tage schon trainiert und auch während den Feiertagen hat Trainer John Kraiss seine Männer mehrfach aufs Eis geschickt. „Das Ziel war und ist es, den Männern ihren gewohnten Ablauf beibehalten zu lassen. Es ist ja schließlich mitten in der Saison und wir stehen gut da, besser als erwartet, aber dazu gehört viel Arbeit und regelmäßigem Training.“ so John Kraiss.

Auf die Goldstädter wartet am kommenden Wochenende bereits eine doppelte Belastung, aber auch die zweifache Möglichkeit zu punkten. Am Freitag gastiert das Rudel der Freiburger Wölfe in Pforzheim und am Sonntag wollen die Männer von der Stuttgarter Waldau in der Goldstadt rebellieren.

Für das Kellerkind aus dem Breisgau läuft die Saison alles andere als rosig. Ein qualitativ mäßig besetzter Kader und viele personelle Probleme sorgen für größere Sorgen beim Traditionsclub. Der Kader um Routinier Iven Rösch besteht größtenteils aus jungen Talenten aus der eigenen Schmiede und man verzichtet gänzlich auf Imports. Die Wölfe haben in den letzten Wochen schon einige Begegnungen absagen und verschieben müssen und nicht nur Pforzheim, aber auch die anderen Teams der Regionalliga schauen gebannt nach Süden und hoffen auf eine weitere Teilnahme der Wölfe an der laufenden Spielzeit.

Ein ganz anderes Kaliber erwartet die Jungs aus dem Eissportzentrum am Sonntag. Zum Nachholspiel kommen dann die Rebels aus Stuttgart nach Pforzheim. Witzigerweise ist dann das Team in Pforzheim, welches sehr überraschend gegen die Wölfe aus Freiburg eine Niederlage verdauen musste. Die Rebels haben sich hiervon aber sichtbar erholt und sind seit Wochen auf der Überholspur. Das ganz klare Saisonziel der Waldauer lautet „Meisterschaft“ und das zeigt auch der aktuelle Kader. Bestückt mit Talenten aus der Bietigheimer Schule und ergänzt um einige Spieler aus den vergangenen Jahren haben die Verantwortlichen in der Landeshauptstadt sogar vor einigen Wochen nochmal nachgelegt und weitere Akteure an den Fernsehturm binden können.

Am Wochenende heißt es also erst sich am Freitag nicht zu blamieren und die Favoritenrolle würdig zu vertreten, bis es dann am Sonntag mit Sicherheit ein hart umkämpftes Spiel werden kann. Stuttgart und die Bisons sind gemeinsam mit Zweibrücken Anwärter auf den Titel und dies wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit Sonntag ab 19:00 Uhr auch zeigen.

An beiden Spieltagen wird die Zuschauerzahl auf jeweils 500 Personen begrenzt. Tickets können an der Abendkasse oder in unserem Shop auf Pforzheim Bisons | Regionalliga (ticket-onlineshop.com) ergattert werden. 

 

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Bisons bezwingen Wölfe mit 9:2 – CfR erneut erfolgreich!

Ohne Marc Hemmerich und Justin Zilla und mit einigen gesundheitlich angeschlagenen und verletzten Spielern ging es für das Team der Bisons am Samstag in den Breisgau zu den Wölfen aus Freiburg.

Aus der Landesliga gab es Verstärkung und so konnte John Kraiss mit drei Reihen agieren.

Auch die Wölfe hatten einige Youngsters im Aufgebot und so starteten die Hausherren frohen Mutes in die Partie. Die Bisons übernahmen aber sofort das Kommando und spielten vorwiegend in der Zone der Wölfe. Folgerichtig eröffneten die Männer um Kapitän Tim Brenner dann auch bereits in der dritten Minute das „Schützenfest“. Leon Rausch traf auf Zuspiel vom Mann mit dem „C“ auf der Brust zum 0:1 aus Sicht der Bisons. Steffen Bischoff erhöhte bereits wenige Sekunden später auf 0:2. Marco Trenholm hatte zum zweiten Treffer assistiert. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Iven Rösch (1:2), wurde durch die Tore von Miroslav Vasilev (1:3) und Martin Juricek (1:4) eher unwichtig.

Im Mittelabschnitt brachten sich die Wölfe mit einem weiteren Treffer auf die Anzeigetafel (2:4), Martin Juricek sorgte aber mit seinem nächsten Tor für den alten Abstand (2:5).

Der Schlussakkord entwickelte sich sehr beeindruckend im Sinne der Pforzheimer. Christian Pister traf sehenswert von der blauen Linie zum 2:6 und Leon Rausch machte es mit einem Doppelpack klar (2:7, 2:8). Den letzten Treffer für die Bisons durfte erneut Martin Juricek für sich verbuchen.

So packten sich angeschlagene Bisons drei Punkte in den Bus und können sich weiterhin von Tabellenplatz zwei auf die nächste Aufgaben vorbereiten.

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