Pforzheim Bisons Header

Brief an OB Boch

Liebe Fans,
wir sind bestürzt und enttäuscht und wollen diese Entscheidung der Stadt Pforzheim nicht einfach so hinnehmen.
Deshalb bitten wir um eure Unterstützung!
Schickt den angehängten Brief bitte an den Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim, packt einen Puck mit in den Umschlag und Solidarisiert euch mit uns!
Wenn wir keine Halle haben, brauchen wir auch keine Pucks!
Vielleicht können wir auf diesem Weg doch noch was erreichen und unsere Spielstätte für die vielen Kinder, Jugendlichen und viele Eissportbegeisterten Menschen  und Fans retten!

Bitte druckt euch den Brief aus
Steckt diesen unterschrieben in einen Umschlag
Schickt diesen als Großbrief mit einem Puck für nur 2,70 € Porto an den Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim

Stadt Pforzheim
Neues Rathaus
z.H. Herr Peter Boch
Marktplatz 1
75175 Pforzheim

Habt ihr keinen Puck? Dann könnt ihr in der Stadt einen in der Delker-Filiale kaufen!

Bisons sind Obdachlose – Aus Eissportzentrum wird Impfzentrum

Abteilungsleiter Tobias Nuffer meldete sich umgehend zu Wort:

Liebe Pforzheimer Zeitung, Liebe Stadt Pforzheim,
Ich bin wirklich geschockt, schwer enttäuscht und sehr verärgert über den Informationsfluss zur Vergabe des Eissportzentrum als Kreisimpfzentrum. Bevor ich meine Meinung hier ausführen werde, möchte ich folgendes klarstellen:

 

  1. Es ist richtig und wichtig Impfzentren zu installieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Als Abteilungsleiter in einem gemeinnützigen Verein ist mein oberstes Ziel die Gesundheit unserer Gemeinde/Mitglieder zu schützen.
  2. Ich beziehe mich beim Thema Informationsfluss nicht auf die Pressearbeit, sondern auf die Kommunikation der Verantwortlichen der Entscheidung die Halle zum Kreisimpfzentrum umzubauen in Richtung Verein.

Als Eissport-Verein benötigen wir zur Ausführung unseres Angebotes (Eissport) eine Eisfläche. Aus einem Zeitungsartikel musste ich heute erfahren, dass uns die gesamte Grundlage unseres Sportes genommen wurde. Eishockey ist für uns nicht nur ein Sport, es ist ein Hobby, eine Leidenschaft und für viele eine Möglichkeit in der Gesellschaft Anschluss zu finden. Der Grund für den Umbau der Halle ist nachvollziehbar und wir als Eissport-Verein werden diesen auch mit Akzeptanz unterstützen.
Was absolut nicht nachvollziehbar ist, ist der nicht stattgefundene Austausch mit den Entscheidungsträgern und den Betroffenen. Eine derartige Organisation bzw. Nicht-Kommunikation ist einfach katastrophal und kann von unserer Seite nicht nachvollzogen werden.
Ich möchte bzw. muss unsere zahlenden Mitglieder und Sponsoren über solch gravierende Änderungen rechtzeitig informieren können – dies ist nun nicht mehr möglich. Das ist einfach unprofessionell/nicht tragbar. Gerade weil der Verein, wie alle Amateur-Sportmannschaften mit der derzeitigen Lage im Land um seine Existenz kämpfen muss!

 

Fazit: So eine gravierende Entscheidung ohne den Hauptmieter der Eissporthalle Pforzheim zu treffen macht mich fassungslos. Insbesondere im Hinblick das im Moment nicht einmal absehbar ist wie lange die Eishalle ein Kreisimpfzentrum bleiben soll.

Hier die Frage an unsere kommunalen Politiker/innen:
WIE SOLL ES MIT UNSEREM EISSPORTVEREIN WEITERGEHEN!?

Pforzheim Bisons Header

Bisons zwar ohne Eis – aber mit Glück und Kraiss!

Hinter den Kulissen wird bei den Bisons wie immer gearbeitet. Vor einigen Wochen wurde mit Benjamin Frick der neue sportliche Leiter verpflichtet und dieser bekam sofort eine wichtige Aufgabe zu erledigen. Er soll die kommenden Wochen nutzen um die Weichen für die nächste Saison zu stellen. Unabhängig davon, wie die aktuelle Spielzeit weiter läuft, es muss auch langfristig gedacht und geplant werden. Eine Säule im Kader der Bisons ist ganz klar das aktuelle Trainergespann, bestehend aus John Kraiss und Michael Glück. So war es klar, dass einer der ersten Anrufe von Benjamin Frick in diese Richtung gingen. Nach kurzen Verhandlungen konnte dann auch schon per virtuellen Handschlag Vollzug vermeldet werden. John Kraiss und Michael Glück werden auch in der nächsten Spielzeit die Bisons leiten, egal wann dies sein wird. Benjamin Frick äußerte sich erfreut: „So machen Verhandlungen Spaß, gleiche Ideen, gleiche Visionen und ein gemeinsames Ziel sorgen meistens kurze und erfolgreiche Gespräche und eine schnelle Zusage. So war es hier und das freut mich ungemein.“

Auch John Kraiss findet nur lobende Worte: „Pforzheim ist ein toller Standort mit einer guten Führung und tollen Spielern. Michael und ich mussten wirklich nicht lange überlegen. Wir haben im Frühjahr einen gemeinsamen Weg eingeschlagen und werden diesen gerne gemeinsam weiter gehen!“

 

Michael Glück & John Kraiss

Bildquelle: Stefan Fränkle
Bild: vorne Michael Glück, hinten John Kraiss

Bisondere Feiertage

Macht aus besonderen Weihnachten am besten Bisondere Feiertage!

Wie ihr das anstellen könnt? Na ganz einfach, bestellt oder verschenkt das aktuelle Jersey der Bisons!

Um es für euch noch Bisonderer zu machen, schenken wir euch bis Weihnachten die Versandkosten. Dies gilt für die Trikots, aber auch für Bettwäsche und unsere Jacken im Bison-Design!

Das bedeutet: Bestellungen, die bei Sportsma bis zum 10.12. eingehen, kommen pünktlich und Versandkostenfrei unter den Tannenbaum!

Im Shop unseres Partners Sportsma, findet ihr unter anderem das Heim-Trikot der Bisons oder das Auswärts-Trikot der Bisons.

Und natürlich vieles mehr, was das Bison-Herz höher schlagen lässt: Zum Shop!

Interview mit Benjamin Frick

Ilja Manheim:
Guten Morgen Benjamin, schön dass du dir ein wenig Zeit für uns genommen hast.
Die meisten werden dich kennen, aber vielleicht magst du dich trotzdem kurz vorstellen.
Benjamin Frick:
Guten Morgen Ilja,
für dich nehme ich mir gerne die Zeit. Ich bin Vertriebsingenieur im Außendienst für das Gebiet Südwest Deutschland. Spielte fast 30 Jahre aktiv Eishockey. Wohne in einem Vorort von Baden-Baden, ein gallisches Dorf namens Hügelsheim.

IM: Du hast dich im Sommer wie üblich auf die nächste Saison vorbereitet. Magst du erzählen was dann passiert ist?
BF: In einem Training habe ich die Scheibe ins Gesicht bekommen. Die Scheibe ging leider Gottes direkt ins Auge. Es ist ziemlich viel gebrochen im Gesicht und das Auge hat Einiges abbekommen.

IM: Das hört sich nicht gut an! Wie gehts dir denn aktuell?
BF: Es ging mir natürlich schon besser, aber ich bin wie immer positiv und schaue nach vorne.

IM: Heißt dass, du hast deine Schlittschuhe an den obligatorischen Nagel hängen müssen?
BF: Ja so sieht es leider aus. Gerne hätte ich noch ne Saison gespielt.

IM: Vor einigen Tagen haben wir dich als Nachfolger von Steffen Bischoff vorstellen dürfen. Neben seinen Aufgaben wirst du zusätzlich noch als sportlicher Leiter fungieren. Wie kam’s dazu diese Position zu übernehmen?
BF: Ich habe diesbezüglich mehrmals mit Tobias Nuffer telefoniert, in den langen Telefonaten haben wir unsere Ziele und Visionen für die Bisons besprochen. Er hat mich natürlich für dieses Amt begeistern können. Tobi suchte nach einem Kandidaten mit Eishockey-Erfahrung gepaart mit Geschäftssinn. Seiner Meinung nach, musste er da nicht lange überlegen.

IM: Magst du uns über ein paar Visionen etwas erzählen? Auf was dürfen wir uns freuen?
BF: In der aktuellen Situation ist es sehr schwer über Visionen zu sprechen, wir hoffen doch alle, dass der Lockdown bald zu Ende ist und alle wieder aufs Eis können. Von den kleinsten bis hin zu den Regionalliga-Spielern sind alle heiß aufs Eis.

IM: Die Regionalliga ist ein gutes Thema, wo siehst du unsere Bisons nach einer hoffentlich „normal“ weiter verlaufenden Saison am Ende stehen?
BF: Wenn wir als Aufsteiger im ersten Jahr im Mittelfeld landen ist das meiner Meinung ein riesiger Erfolg. Habe auch schon längere Telefonate mit unserem Chef Trainer John Kraiss geführt, der mir über eine sehr gute Stimmung im Team berichtet hat. Über diese Situation bin ich sehr glücklich, denn nur ein Team kann gewinnen.

IM: Wo siehst du im Umfeld der Mannschaft noch Möglichkeiten uns mit deinem Einsatz zu verbessern?
BF: Meiner Meinung gibt es immer etwas zu verbessern, niemand ist perfekt. Ein professionelles Umfeld, ob in der Kabine oder das einheitliche Auftreten bei Spieltagen gehört genauso dazu, wie ein gesundes Maß an Ehrgeiz.

IM: Wir hoffen ja alle auf eine schnelle Rückkehr zur Normalität. Glaubst du, die Bisons sind dann gleich wieder bereit, oder braucht es hier eine gewisse Eingewöhnung? Eistraining gibt es ja zur Zeit keins.
BF: Klar braucht es da wieder etwas Zeit, aber dieses Problem haben alle Mannschaften. Wir haben für diesen Zeitraum auch für gute Trainingsbedingungen über online Schaltung gesorgt. Hier ein Dankeschön an unseren Athletik Trainer Patrik Vogl.

IM: Wirst du dich, oder unterhältst du dich womöglich schon mit den anderen Vereinen in der RLSW? Wie ist die allgemeine Stimmung in der Liga?
BF: Auch hier bin ich natürlich im engen Kontakt. Bei einigen ist es ein knallharter Kampf ums überleben. Gerade die Energiekosten sind im Eissport sehr hoch. Es fehlen die Einnahmen von Publikumslauf, Eiszeiten an Hobbymannschaften und natürlich die Zuschauereinnahmen bei Heimspielen. Da kann man nur hoffen, dass alle Teams an Bord bleiben!

IM: Wäre ein möglicher Abbruch der noch jungen Saison ein denkbares Szenario?
BF: Ausschließen kann man dieses Szenario natürlich nicht. In diesem Fall wären uns die Hände gebunden, aber hoffen wir mal das beste. Aber auch hier bin ich wie immer positiv gestimmt.

IM: Wie haben eigentlich deine ehemaligen Teamkollegen auf deine neue Position und Funktion reagiert?
BF: Durch die Bank glücklich und zufrieden. Viele haben mir persönlich geschrieben und sich gefreut, dass ich wieder on Bord bin.

IM: Da drüber freuen wir uns alle! Wo werden wir dich in der Halle treffen wenn die Saison wieder los geht?
BF: Da habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken drüber gemacht. Hinter der Bande jedenfalls nicht, da sind wir bestens besetzt. Eine sehr wichtige Aufgabe sehe ich bei der Sponsorenbetreuung an Spieltagen. Zudem alles beobachten und gegebenenfalls eingreifen bevor etwas schief geht.

IM: Du hast ja alle meine Fragen sehr schön und ausführlich beantwortet, gibt es eine Frage die du bis jetzt vermisst hast?
BF: Vermisst wird aktuell nur eins. Unser geliebter Sport auf dem glatten Eis.

IM: Dann bleibt mir ja nichts anderes, als mich bei dir zu bedanken. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und ich freue mich auf eine neue gemeinsame Zeit mit dir! Vielen Dank Benny!
BF: Dem ist nix mehr hinzuzufügen. Lasst die Spiele bald wieder beginnen! Danke für dein Engagement!

Benjamin Frick

Bildquelle: Privat
Bild: Benjamin Frick vor einer Delker-Filiale

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