Bisons schlagen Mad Dogs deutlich

Mit einem 9:2 (2:1/4:0/3:1)-Erfolg setzten sich die Pforzheim Bisons am Sonntagabend gegen die Mad Dogs Mannheim 1b durch.

 

Das Spiel hatte noch nicht begonnen, da mussten die Bisons den verletzungsbedingten Ausfall von Goalie Tobias Nuffer verkraften. Klaus Graefe hütete somit an diesem Abend das Gehäuse der Bisons. Bereits nach 30 Sekunden traf Steffen Bischoff nur den Pfosten. Die Gastgeber machten weiterhin Druck und trafen folgerichtig durch Peter Gorel in Führung (6.). Ein Überzahlspiel brachte die Kurpfälzer ins Spiel und Luca Werner traf zum Ausgleich (8.). Anschließend kamen die Gäste zu guten Möglichkeiten, doch Klaus Graefe oder das Gestänge verhinderten die Führung für die „verrückten Hunde“. Als die beiden Unparteiischen zwei Spieler auf die Strafbank schickten, nutzten die Gäste den sich bietenden Platz auf dem Eis besser aus, allerdings ohne Erfolg. Besser machten es die Bisons wenig später, denn Martin Juricek konnte ein Zuspiel von Hermann Jeckel zur 2:1-Führung verwerten (19.). Im Mittelabschnitt ging es für die Bisons gut los, denn zunächst traf Juricek zum 3:1 (21.) und nur 18 Sekunden später konnte Vladimir Viller einen grandiosen Pass von Christian Pratnemer zum 4:1 nutzen. Innerhalb von drei Minuten erhöhte Martin Juricek mit zwei weiteren Toren auf 6:1 (24./25.). Ein doppeltes Überzahlspiel hätte die Mannheimer zurück ins Spiel bringen können, doch lediglich ein Treffer an die Latte sollte ihnen gelingen. Zwei Sekunden vor der Pause konnte sich Graefe erneut auszeichnen und verhinderte ein mögliches Gegentor. Im Schlussdrittel verwalteten die Bisons die Führung, dies führte teilweise zu Fehlern in der Defensive. So verlor Marius Lorenz an der blauen Linie die Scheibe und Marius Metzner eilte alleine auf Klaus Graefe zu. Graefe verhinderte mit dem Schoner das zweite Gegentor. Nur kurze Zeit später konnten die Gäste das 2:6 bejubeln, denn Kevin Betz veränderte mit seinem Schuss den Spielstand (50.). Als fünf Minuten später Maurice Pietzka die Scheibe verlor, setzte er nach und holte sich diese zurück und fuhr über die gesamte Eisfläche und traf letztendlich zum 7:2 (55.). Kurios wurde es drei Minuten später; Marius Lorenz schlenzte den Puck Richtung gegnerisches Tor, Philipp Jandura im Kasten der Mad Dogs wollte die Scheibe mit dem Fanghandschuh aufnehmen, doch diese prallte am Handschuh ab und trudelte zum 8:2 ins Tor (58.). Die Bisons machten auch anschließend Druck und wurden zwei Sekunden vor Schluss durch Martin Juricek, der an diesem Abend seinen fünften Treffer erzielen konnte, zum 9:2-Endstand belohnt.

 

Steffen Bischoff nach dem Spiel: „Die Gäste haben viele Spieler mitgebracht, dadurch wussten wir, dass sie hier was mitnehmen wollten. Durch den kurzfristigen Ausfall von Tobias Nuffer haben wir unsere Defensivarbeit verstärkt. Klaus Graefe hat seine Sache aber super gemacht und war ein sicherer Rückhalt. Letztendlich hat uns etwas das Scheibenglück gefehlt, sonst wären sicher noch ein paar Treffer mehr gefallen, so gingen die Schüsse häufig am Tor vorbei.“

 

Am kommenden Sonntag, 09.02.2020 um 19:15 Uhr sind die Bisons bei der TSG Reutlingen zu Gast, ehe eine Woche später das Spitzenspiel gegen die ESG Esslingen im heimischen Eissportzentrum ansteht (16.02.2020, 19:00 Uhr).

Bisons empfangen die Mad Dogs

Am kommenden Sonntag, 02.02.2020 um 19:00 Uhr erwarten die Bisons die Mad Dogs Mannheim 1b im Eissportzentrum Pforzheim.

 

Nach dem knappen 5:4 (3:1/1:2/1:1)-Erfolgs am vergangenen Samstag in Schwenningen wollen die Bisons gegen die Mad Dogs Mannheim 1b unbedingt nachlegen. Zwar konnten die Bisons ihre beiden bisherigen Spiele gegen die Kurpfälzer ohne große Mühen für sich entscheiden (6:0 / 10:2), dennoch werden die Kufenflitzer des 1.CfR Pforzheim die Mad Dogs nicht unterschätzen. Denn immerhin konnten sie den Favoriten aus Schwenningen kürzlich mit 8:5 besiegen. Dass bei den Gästen aus Mannheim aber nicht alles rund läuft, zeigte sich nur eine Woche später. Denn die ESG Esslingen deklassierte die Mannheimer und schoss sie mit 17:1 aus der Halle auf der Neckarinsel. Mit 105 Gegentoren stellen die Cracks aus der Quadratestadt die schlechteste Defensive der Landesliga Baden-Württemberg, die Bisons dagegen verfügen um die beste Defensive. Der Tabellensechste war am vergangenen Wochenende spielfrei und geht ausgeruht in das Spiel gegen die Bisons. Dennoch sind die Bisons heiß, denn es ist nach der kurzfristigen Absage der Eisbären Eppelheim 1b das erste Heimspiel für die Bisons im Jahr 2020 bei dem es um Punkte geht.

 

Am Sonntag, 09.02.2020 um 19:15 Uhr geht es für die Bisons zur TSG Reutlingen ehe am Sonntag, 16.02.2020 um 19:00 Uhr das Topspiel gegen den derzeit direkten Verfolger der Bisons, die ESG Esslingen, das nächste Heimspiel ansteht.

 

Spiele am Wochenende:

Samstag, 01.02.2020
EC Eisbären Balingen – Schwenninger ERC -:- (-:- / -:- / -:-)
Sonntag, 02.02.2020
Pforzheim Bisons – Mad Dogs Mannheim 1b -:- (-:- / -:- / -:-)
TSG Reutlingen – ESG Esslingen -:- (-:- / -:- / -:-)

Zwei Unterzahltore führen die Bisons zum Sieg in Schwenningen

Die Pforzheim Bisons haben das Spitzenspiel der Landesliga Baden-Württemberg beim Schwenninger ERC mit 5:4 (3:1/1:2/1:1) gewonnen.

 

Die Bisons begannen druckvoll und gingen durch Maurice Pietzka folgerichtig mit 1:0 in Führung (4.). Pforzheim setzte Schwenningen auch anschließend immer wieder unter Druck. In einem Powerplay wussten die Bisons zu überzeugen und erhöhten durch Topscorer Martin Juricek auf 2:0 (10.). Die Schwarzwälder hatten nun die Möglichkeit in einem Überzahlspiel den Anschluss herzustellen, doch die Bisons nutzten eine Unaufmerksamkeit der Gastgeber, denn Martin Juricek traf nach Zuspiel von Steffen Bischoff zum 3:0 (14.). Die Gastgeber zeigten eine gute Moral und kamen auch zu guten Abschlüssen. Schließlich konnte Stefan Schäfer 70 Sekunden vor der ersten Pause Tobias Nuffer im Kasten der Bisons zum 1:3 überwinden. Im Mittelabschnitt kamen beide Mannschaften immer wieder zu guten Torchancen, doch beide Goalies verhinderten einen erneuten Einschlag. So dauerte es bis zur 33. Minute ehe Steffen Bischoff ein Powerplay zum 4:1 für die Cracks aus der Goldstadt nutzen konnte. Schwenningen hatte jedoch eine schnelle Antwort parat, denn nur knapp eine Zeigerumdrehung später erzielte Fabian Gerster das 2:4 für den SERC. Ein anschließendes Überzahlspiel spielten die Fire Wings mit viel Übersicht, so dass sie durch Phil Wissink den 3:4-Anschluss erzielen konnten. Als kurz nach Beginn des dritten Drittels Marius Lorenz mit einer 2+2+10 Strafe in die Kühlbox musste, hatten die Gastgeber die große Chance zum Ausgleich. Doch die Bisons hatten mit Steffen Bischoff wieder einen klugen Passgeber, der Martin Juricek in Unterzahl die Scheibe zuspielte und dieser alleine auf Felix Falb zulaufen konnte und sicher zum 5:3 einnetzte. Schwenningens Topscorer war schließlich der letzte Treffer des Spiels vorenthalten. Im Powerplay konnte er noch das 4:5 erzielen (47.). Die Schwarzwälder versuchten nun alles, doch der Ausgleich sollte nicht mehr gelingen. So entschieden die Special Teams das Spiel, denn mit zwei Überzahl- und zwei Unterzahltoren waren die Bisons cleverer und entführten nicht unverdient die drei Punkte aus der Helios Arena.

 

Am kommenden Sonntag, 02.02.2020 um 19:00 Uhr erwarten die Bisons im Eissportzentrum Pforzheim die Mad Dogs Mannheim 1b.

Bisons vor Spitzenspiel in Schwenningen

Am kommenden Samstag, 25.01.2020 um 19:00 Uhr treten die Bisons beim Schwenninger ERC an.

 

Schwenningen muss nach der überraschenden 5:8-Niederlage bei den Mad Dogs Mannheim 1b unbedingt gegen die Bisons gewinnen, um den Abstand zu verkürzen. Doch die Bisons haben in den bisherigen Spielen gegen die Schwarzwälder gezeigt, dass es nicht einfach ist, gegen sie zu spielen. Während sich der SERC am vergangenen Wochenende zurücklehnen konnte, haben sich die Bisons einen 5:1-Erfolg beim Tabellenletzten erarbeitet. Im anstehenden Topspiel der Landesliga Baden-Württemberg kommt es auch zum Aufeinandertreffen der beiden Topscorer. Mit Mike Soccio (Schwenningen, 24 Tore, 22 Assists) und Martin Juricek (Pforzheim, 22 Tore /24 Assists) haben beide bislang 46 Scorerpunkte gesammelt. Die Offensive ist der Trumpf des Tabellendritten. In zwölf Saisonspielen haben sie bereits 112 Treffer erzielt und damit 35 mehr als die Bisons in 13 Spielen. Allerdings war hier auch ein 25:3-Sieg gegen Stuttgart Mitte Dezember dabei. Die beiden bisherigen Duelle konnten die Bisons für sich entscheiden. Im ersten Saisonspiel Anfang Oktober gelang den Bisons nach einem 0:2-Rückstand noch ein 4:2-Erfolg in der Helios Arena. Im November konnten die Bisons im Heimspiel erst nach Penaltyschießen gewinnen (4:3). Für die Bisons wäre ein Erfolg ein wichtiger Schritt in Richtung Meisterschaft, für Schwenningen ist es die letzte Chance um den Titel mitspielen zu können. Daher ist ein spannender Spielverlauf garantiert.

 

Am Sonntag, 02.02.2020 steht das nächste Heimspiel der Bisons an. Dann empfangen sie um 19:00 Uhr die Mad Dogs Mannheim 1b.

 

 

Spiele am Wochenende:

Freitag, 24.01.2020
Stuttgarter EC 1b – EC Eisbären Balingen -:- (-:- / -:- / -:-)
Samstag, 25.01.2020
Schwenninger ERC – Pforzheim Bisons -:- (-:- / -:- / -:-)
ESG Esslingen – EC Eisbären Eppelheim 1b -:- (-:- / -:- / -:-)
Sonntag, 26.01.2020
Schwenninger ERC – TSG Reutlingen -:- (-:- / -:- / -:-)

 

 

Bisons bezwingen das Schlusslicht

Die Pforzheim Bisons haben am Samstagabend die Tabellenführung erfolgreich verteidigt. Beim Träger der roten Laterne, dem Stuttgarter EC 1b siegten sie mit 5:1 (0:1/4:0/1:0).

 

Gleich zu Beginn des ersten Drittels bekamen die Bisons ein Powerplay zugesprochen. Doch der Zug zum Tor fehlte zunächst, so dass sich Stuttgart leicht befreien konnte. Besser machten es die Schwaben, denn kurz nach Ablauf der ersten Strafe gegen die Bisons erzielte Marek Prokes die Führung für die Gastgeber (11.). Die Bisons zeigten sich geschockt, wollten jedoch eine schnelle Antwort, allerdings vereitelte Niklas Syguda im Kasten des SEC die wenigen Chancen der Gäste aus der Goldstadt. So gingen die Stuttgarter mit dieser knappen Führung in die erste Pause. Im Mittelabschnitt kamen die Bisons besser ins Spiel und konnten durch Martin Juricek ausgleichen (24.). Nun wollten die Bisons mehr, mussten jedoch auf die nicht ungefährlichen Konter der Stuttgarter aufpassen. Doch Tobias Nuffer im Kasten der Bisons stand sicher. Ex-Profi Patrik Vogl netzte schließlich zur 2:1-Führung für die Bisons ein (33.). Nun lief die Scheibe noch besser in den Reihen der CfR-Kufencracks. So konnten erneut Martin Juricek (36.) und Sidney Körper (40.) noch vor der zweiten Pause die Führung auf 4:1 ausbauen. Im Schlussdrittel setzte Benjamin Frick mit seinem Schuss zum 5:1 den Schlusspunkt (46.). Zwar kamen beide Mannschaften durch Strafzeiten im Powerplay noch zu guten Möglichkeiten, doch ein Tor sollte nicht mehr fallen. Am Ende siegten die Bisons verdient, wenn auch mehr Arbeit nötig war als bei der Tabellenkonstellation zu erwarten war.

 

Center Dominic Schmidt nach dem Spiel: „Wir sind sehr schwach gestartet, kamen dann zum Glück ins Spiel. Leider haben wir unsere Chancen nicht besser genutzt. Alles in allem haben wir uns unter Wert verkauft.“

 

Am kommenden Samstag, 25.01.2020 um 19:00 Uhr sind die Bisons zum Topspiel beim Schwenninger ERC zu Gast ehe eine Woche später das nächste Heimspiel der Bisons gegen die Mad Dogs Mannheim 1b auf dem Spielplan steht (02.02.2020, 19:00 Uhr).

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