Bisons wollen zurück in die Erfolgsspur

Nach der deutlichen Niederlage zum Saisonauftakt gegen die Eisbären Balingen wollen die Bisons nun zurück in die Erfolgsspur. Am Samstag, 28.10.2017 reisen die Pforzheimer Kufencracks in den Südschwarzwald zum FSV Schwenningen. Schwenningen hat bereits zwei Saisonspiele absolviert. Zunächst gelang den Neckarstädtern ein 6:2-Erfolg gegen die zweite Mannschaft des Regionalligisten Stuttgart Rebels, doch am vergangenen Wochenende mussten sie sich bei der DEL2-Reserve EHC Freiburg 1b mit 2:7 geschlagen geben. Die Breisgauer gehören sicherlich auch zum Favoritenkreis um den Titel der Landesliga Baden-Württemberg.

In den vergangenen Jahren war Schwenningen immer eine Reise wert, denn ohne Punkte haben die Bisons die Helios-Arena nicht verlassen. So soll es nun auch am Samstagabend sein, wenn um 19:00 Uhr der Puck zum ersten Bully eingeworfen wird.

Das nächste Heimspiel der Bisons findet am Sonntag, 05.11.2017 um 18:30 Uhr statt. Dann empfangen sie den EHC Zweibrücken 1b.

Bisons zum Auftakt chancenlos

Die Pforzheim Bisons mussten zum Saisonauftakt eine verdiente 2:7 (0:2/0:3/2:2)-Heimniederlage gegen die Eisbären Balingen hinnehmen.

Die Bisons gingen stark ersatzgeschwächt in die schwere Partie gegen die Gäste aus Balingen. So konnte Coach Ken Filbey nur elf Spieler auf den Spielberichtsbogen schreiben. Die Gäste dagegen konnten aus dem Vollen schöpfen. Bereits nach knapp 100 Sekunden musste Tobias Nuffer die schwarze Hartgummischeibe aus dem eigenen Kasten holen, Rafael Popek traf zur Gästeführung. Anschließend versuchten die Bisons den Ausgleich zu erzielen, doch zunächst scheiterte Brar Momme Rickmers Goalie der Eisbären, Julius Schwarz, wenig später verpassten Viller und Wittmann den möglichen Ausgleich. In der 13. Minute konnte Valentin Pustosilav, Neuzugang aus der eigenen Jugend, den Puck in der neutralen Zone nicht kontrollieren, die Eisbären spielten den Angriff sehr sicher und Rafael Popek konnte durch einen schönen Schuss in den oberen Winkel die Führung auf 2:0 ausbauen. In den Schlussminuten des ersten Drittels machten die Schwaben viel Druck auf das Gehäuse, Nuffer verhinderte in eigener Unterzahl den dritten Gegentreffer. Nur 41 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt als Frank Ebner erfolgreich zum 3:0 einnetzen konnte, nachdem die Bisons die Situation nicht klären konnten. Bis zur 27. Minute plätscherte das Spiel etwas dahin, ehe Brar Momme Rickmers im Alleingang an Schwarz scheiterte, den möglichen Nachschuss setzte Sergej Wittmann knapp neben das Tor. Nur zwei Minuten später verhinderte der Pfosten den nächsten Gegentreffer der Bisons. Bei einem der wenigen guten Angriffe der Bisons setzte Sergej Wittmann Vladimir Viller gut in Szene, doch er verzog und der Puck rauschte am oberen linken Eck vorbei. In Überzahl gelang den Bisons nicht viel, lediglich ein Schuss von Steffen Bischoff brachte ein wenig Torgefahr. Mit Ablauf der Strafe gegen die Eisbären nutze Marco Schneider einen Scheibenverlust der Bisons zum 0:4 (35.). Nur 53 Sekunden später hatte Nuffer beim harten Schuss von Florian Zeiselmeier keine Chance, 0:5. Wenig später öffneten sich beide Strafbanktüren, denn es wurde auf dem Eis etwas hektischer. In der 42. Minute war Kevin Rummel zur Stelle und erhöhte auf 6:0 für die Eisbären. Die Schwaben ließen nun die Bisons etwas kommen, doch die Cracks des 1.CfR Pforzheim konnten ihre wenigen Chancen zunächst nicht nutzen. In der 48. Minute schlossen die Eisbären ein gutes Powerplay durch Marc Haudek erfolgreich zum 7:0 ab. Die Bisons bekamen nun die Chance knapp vier Minuten in doppelter Überzahl zu agieren, doch etwas Zählbares sprang nicht dabei heraus. Erst bei einfacher Überzahl konnte Sergej Wittmann die Scheibe im Kasten zum 1:7 unterbringen (55.). Knapp zwei Minuten vor dem Ende verkürzten die Bisons noch durch Steffen Bischoff auf 2:7. Am Ende steht eine verdiente Niederlage für die Bisons zum Auftakt.

Für die Pforzheim Bisons geht es am Samstag, 28.10.2017 um 19:00 Uhr weiter, dann reisen die Bisons zum FSV Schwenningen. Das nächste Heimspiel findet in zwei Wochen statt. Dann empfangen sie in der heimischen St.-Maur-Halle den EHC Zweibrücken 1b. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.

Saisonstart für die Bisons

Nach zwei Niederlagen in den Testspielen gegen die Darmstadt Dukes, steht nun das erste Ligaspiel auf dem Programm. Vor zwei Wochen mussten sich die Bisons nach knapp einer Trainingswoche auf dem Eis in der heimischen St.-Maur-Halle mit 4:5 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Am vergangenen Sonntag setzte es dann eine klare 1:7-Niederlage, Steffen Bischoff erzielte den Ehrentreffer für die Goldstädter per Penalty. Die Bisons traten mit vielen Nachwuchsspielern an, da einige Stammkräfte für dieses Spiel ausfielen.

Nun wartet auf die Bisons ein schwerer Auftakt in die neue Saison der Landeliga Baden-Württemberg. Mit den Eisbären Balingen haben die Bisons allerdings noch eine Rechnung offen, schließlich gingen beide Heimspiele in den vorangegangenen Spielzeiten verloren. Die Eisbären konnten ebenfalls erst Anfang Oktober auf dem heimischen Eis trainieren, allerdings haben die Schwaben noch keine Spielpraxis in einem Testspiel sammeln können. Der erste Vorsitzende der Balinger, Dietmar Gogoll, hofft auf eine erfolgreiche Saison und will am Saisonende mindestens den dritten Platz erreichen. Er sieht die Bisons als Favorit für den Aufstieg. Der Kader der Bisons ist nahezu zusammengeblieben, lediglich Falk Dornbach hat aus beruflichen Gründen die Pforzheimer verlassen und wechselte zur ESG Esslingen. Die Bisons wollen nach dem Aufstieg des letztjährigen Meisters, den Mad Dogs Mannheim, die Favoritenrollen annehmen. Dazu benötigen die Cracks um Coach Ken Filbey einen guten Start. Sorgen bereiten den Bisons allerdings der mögliche Verkauf der St.-Maur-Halle, denn sollte die Halle ohne Zweckbindung verkauft werden, droht am Saisonende das Aus für die Bisons.

Los geht’s in der St.-Maur-Halle am kommenden Sonntag, 22.10.2017 um 18:30 Uhr.

Bisons testen gegen die Darmstadt Dukes

Am gestrigen Montag betraten die Bisons zum ersten Mal die Eisfläche der heimischen St.-Maur-Halle, um die Saison 2017/18 erfolgreich in Angriff zu nehmen.

Bevor die Saison mit dem ersten Punktspiel am Sonntag, 22.10.2017 gegen den EC Eisbären Balingen startet, werden die Bisons noch zwei Testspiele gegen die Darmstadt Dukes absolvieren. Der letztjährige Tabellenvierte der Hessenliga konnte bereits drei Testspiele absolvieren. So mussten sie sich bereits Anfang September der EG Diez-Limburg (Regionalliga West) mit 2:15 geschlagen geben. Gegen den EKU Käfertal gelangen zwei Siege, zunächst konnten die Dukes in Mannheim mit 6:5 gewinnen ehe sie am vergangenen Sonntag in der heimischen Eishalle die Cracks aus der Quadratestadt mit 2:1 besiegen konnten. Die Hessen sind somit bereits gut eingespielt, während die Bisons sich zunächst erst finden müssen. Dennoch hofft Coach Ken Filbey auf einen erfolgreichen Heimauftakt. Das Heimspiel der Bisons steigt bereits am kommenden Freitag, 06.10.2017 um 20:00 Uhr ehe die Bisons am Sonntag, 15.10.2017 um 18:45 Uhr in der Eishalle Darmstadt zum Rückspiel antreten werden.

Im Vergleich zum Vorjahr, als die Bisons die Saison hinter dem Meister und Regionalligaaufsteiger Mad Dogs Mannheim mit dem zweiten Platz abschlossen, bleibt der Kader nahezu unverändert. Mit Angreifer Falk Dornbach wechselt ein erfolgreiches Eigengewächs der Bisons zur ESG Esslingen. Ebenso verlassen hat die Bisons Achim Reiser, da er beruflich wieder in Bayern weilt. Dagegen wird Brar Momme Rickmers nach einem Jahr wieder zu den Bisons zurückkehren. Auch Kai Uselmann, der seine Jugend zum Teil beim Vorgänger der Bisons, den Blue Gold Stars, verbracht hat, kehrt nun von den U18-Junioren des Heilbronner EC in die Goldstadt zurück. Justin Zilla, ehemaliger DEL2-Profi des SC Riessersee, der in der vergangenen Saison kürzer treten musste, steht den Bison wieder in einigen Spielen zur Verfügung.

Bisons besiegen Adler knapp mit 3:2

Am Sonntagabend besiegten die Pforzheim Bisons in ihrem letzten Saisonspiel die Black Eagles Reutlingen knapp mit 3:2 (0:1/0:1/3:0) und bleiben vorerst Tabellenführer.

Die Bisons mussten das Spiel beim Tabellensiebten unbedingt gewinnen, um noch eine minimale Chance auf den Titel zu haben und die Mad Dogs Mannheim unter Druck zu setzen. Die Kurpfälzer selbst zeigten am Samstagabend gegen die Reserve der Hornets aus Zweibrücken keine Nerven und siegten klar mit 14:1 (5:0/2:0/7:1). Die Bisons begannen das Spiel auch sehr druckvoll, doch Manuel Rogge im Kasten der Reutlinger hielt seine Mannschaft durch gute Paraden im Spiel. Als nach neun Minuten Vladimir Viller in die Kühlbox wanderte, kamen auch die Reutlinger zu Möglichkeiten ohne wirklich zwingend zu werden. In der 14. Minute setzte sich Tilo Fritz, derzeitiger Hallenbetreiber der Eissporthalle Reutlingen und ehemaliger Topstürmer der TSG, auf der rechten Seite durch und netzte zur überraschenden 1:0 Führung für die Hausherren ein. Auch im zweiten Abschnitt waren die Bisons die spielbestimmende Mannschaft, doch etwas Zählbares sollte dabei nicht rausspringen. Selbst ein Überzahlspiel konnte nicht mit einem Torerfolg gekrönt werden. So nutzte Philipp Klaas, der kurz zuvor von der Strafbank auf das Eis zurückkehrte, einen Nachschuss zum 2:0 (34.). In der zweiten Pause fand Coach Ken Filbey die richtigen Worte in der Kabine und die Bisons waren bereit, um dem Spiel eine Wende zugunsten der Goldstädter zu geben. So traf zunächst Sergej Wittmann zum 1:2 (49.) und nur 90 Sekunden später brachte Falk Dornbach die Scheibe im gegnerischen Gehäuse zum 2:2 unter. Knapp sechs Minuten später war wieder Falk Dornbach zur Stelle, der einen Nachschuss zum 3:2 für die Bisons in die Maschen setzen konnte. Die Reutlinger nahmen daraufhin eine Auszeit, doch bis auf einen Lattentreffer waren die offensiven Bemühungen der Schwaben nicht erfolgreich. Somit bleiben die Bisons weiterhin Tabellenführer und setzen so die Mad Dogs ein wenig unter Druck. Denn die Mad Dogs müssen mindestens zwei Punkte gegen Reutlingen einfahren, um den Titel und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga zu verwirklichen. Doch die Reutlinger sind ein unbequemer Gegner, die den Kurpfälzern einiges abverlangen werden.

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