Eigengewächs Marius Lorenz führt Bisons mit drei Treffern zum Sieg

Die Pforzheim Bisons gewinnen gegen den EHC Zweibrücken 1b vor 130 Zuschauern in der St.-Maur-Halle mit 7:4 (4:1/2:1/1:2).

90 Sekunden waren erst gespielt als die Bisons zum ersten Mal jubeln konnten. Nach Vorlage von Benjamin Frick erzielte Axel Hipp die 1:0-Führung. Kurz danach verlor Achim Reiser die Scheibe im eigenen Drittel, doch die Gäste konnten diese Chance nicht nutzen. In der fünften Minute wollten die Hornets aus Zweibrücken den Puck aus dem eigenen Drittel befördern, doch der Schiedsrichter stand dem im Wege und so bekamen die Bisons durch Benjamin Frick die nächste Möglichkeit, Thomas Hartfelder im Kasten der Pfälzer hatte keine Probleme. Besser machte es Axel Hipp, der bei angezeigter Strafe gegen Zweibrücken die Scheibe zum 2:0 ins Tor stocherte (8.). Die erste nennenswerte Chance der Gäste vereitelte Klaus Graefe im Kasten der Bisons (9.). Die Bisons konterten nach Lehrbuch, Marius Lorenz spielte auf den mitgelaufenen Jan Knaub, der aus Tor schoss. Hartfelder ließ die Scheibe abprallen und Lorenz hatte keine Mühe das 3:0 zu erzielen (10.). Fünf Minuten später setzte sich Zweibrücken im Angriffsdrittel fest und kam durch Lucas Rekem zum 1:3. Nur 23 Sekunden später stellte Vladimir Viller mit dem 4:1 den drei-Tore-Abstand wieder her. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause. Gleich nach Wiederbeginn kamen die Gäste zu einer Möglichkeit, Klaus Graefe gefiel das Nachstochern nicht und kassierte eine kleine Strafe. Die Hornets konnten allerdings kein Kapital daraus schlagen. Als die Unparteiischen auf beiden Seiten je einen Spieler auf die Strafbank setzten, gab es mehr Platz. Diesen nutzten die Bisons bei einem Konter durch Marius Lorenz, der eine Vorlage von Jan Knaub zum 5:1 in die Maschen setzte (28.). Sechs Minuten später traf Jozef Rekem zum 2:5. Kurz vor dem Ende hatte Vladimir Viller die Chance in Unterzahl, doch er scheiterte am Goalie der Hornets. Der Schlusspunkt im zweiten Spielabschnitt war Bisons-Eigengewächs Marius Lorenz vorbehalten, er versenkte die Scheibe fünf Sekunden vor der Sirene mit seinem dritten Tor zum 6:2 im gegnerischen Tor. Im letzten Drittel rutschte Bisons-Goalie die Scheibe unglücklich ins Tor, so dass Jozef Rekem auf 3:6 aus Sicht der Gäste stellen konnte (43.). Eine Minute später schloss Jan Knaub einen schönen Spielzug ab, doch die Scheibe blieb in den Schonern von Gästegoalie Thomas Hartfelder hängen. Vier Minuten später hatte Zweibrücken die Chance im Powerplay, doch Klaus Graefe verhinderte den Einschlag und parierte den Schuss von Jozef Rekem mit dem Stock. Als Benjamin Frick direkt von der Strafbank kommend die Scheibe aufnahm und direkt aufs Tor zog, behielt er die Übersicht und bediente Marius Lorenz, doch ein Zweibrücker Schläger verhinderte einen weiteren Treffer für die Bisons. Zehn Minuten vor dem Ende setzte sich Jozef Rekem über die komplette Eisfläche durch und beförderte die schwarze Hartgummischeibe zum 4:6 in den Kasten. Zwei Minuten später rettete Graefe den Vorsprung der Bisons. Nur eine Minute später stand Tim Amend völlig frei vor Klaus Graefe, mit einer Glanzparade verhinderte er den Anschlusstreffer. Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff bekamen die Hornets die Chance in Überzahl, sie spielten konzentriert und kamen auch zu Abschlüssen. Ein Wechselfehler beendete dieses Überzahlspiel abrupt. Im daraus folgenden Powerplay für die Bisons hatte Marius Lorenz wieder eine gute Möglichkeit, doch Hartfelder parierte glänzend. Knapp zwei Minuten vor Schluss bekamen die Gäste eine weitere Strafzeit aufgebrummt und die Bisons nutzen die doppelte Überzahl durch Sergej Wittmann zum 7:4-Endstand (58.) Kurz nach dem Tor gab es noch eine kleine Auseinandersetzung zwischen beide Mannschaften, so dass sich auf beiden Seiten die Türen zur Kühlbox öffneten. Entscheidendes sollte aber nicht mehr passieren.

Am kommenden Sonntag müssen die Bisons zu den bislang punktlosen Mad Dogs Mannheim 1b. Das nächste Heimspiel steht erst in drei Wochen an. Dann empfangen die Bisons am Sonntag, 04.03.2017 um 18:30 Uhr den Stuttgarter EC 1b in der St.-Maur-Halle.

Bisons kehren aufs Eis zurück

Vor drei Wochen waren die Bisons zuletzt auf dem Eis. Nach dem 7:1-Heimerfolg gegen den FSV Schwenningen am 22.01.2017 hatten sie am vergangenen Wochenende aussetzen müssen. Das Auswärtsspiel bei den Eisbären Balingen wurde abgesagt, da die Eyachstädter nicht genug gesunde Spieler stellen konnten. Das Spiel wird am Samstag, 25.02.2017 um 19:45 Uhr nachgeholt.

Am kommenden Sonntag, 12.02.2017 werden die Bisons wieder für ein Punktspiel das Eis betreten. So empfangen die Cracks des 1.CfR Pforzheim die zweite Mannschaft des Regionalligisten EHC Zweibrücken. Das Hinspiel Ende November in der Pfalz konnten die Bisons in einem sehr torreichen Spiel mit 8:7 für sich entscheiden. Die kleinen Hornissen wollen nun zurückstechen und die drei Punkte mit nach Rheinland-Pfalz nehmen. Coach Ken Filbey hat sein Team vor Zweibrücken gewarnt, denn am vergangenen Wochenende schossen sie den FSV Schwenningen mit 13:4 aus der Halle. Zuvor besiegten die Jungs aus der Pfalz den Tabellenführer Esslingen knapp mit 6:5. Mittlerweile sind die Bisons und die Zweibrücker direkte Tabellennachbarn. Die Bisons liegen mit 20 Punkten aus acht Spielen derzeit auf dem vierten Tabellenplatz und somit vier Punkte vor dem kommenden Gegner. Die Offensive der Gäste gehört mit zu den besten der Landesliga (62 erzielte Tore), doch auch hinten schlägt es oft ein, denn mit 63 Gegentoren aus elf Spielen hat Zweibrücken eine der schwächsten Defensiven der Landesliga. Los geht’s in der Pforzheimer St.-Maur-Halle um 18:30 Uhr.

Bisons deklassieren Schwenningen

Die Pforzheim Bisons gewinnen gegen den FSV Schwenningen vor 250 Zuschauern in der St.-Maur-Halle mit 7:1 (2:0/2:0/3:1).

Die erste Chance im Spiel gehörte den Gästen, denn bereits nach 16 Sekunden testeten sie den Goalie der Bisons. Doch Tobias Nuffer hatte keine Mühe, den Schuss zu parieren. Beide Mannschaften entwickelten zunächst wenig Torgefahr, da beide Defensivreihen sehr sicher standen. In der siebten Minute mussten die beiden Unparteiischen die erste Strafe aussprechen und die Bisons durften zum ersten Mal in Überzahl ran. Nur 22 Sekunden später traf Steffen Bischoff zur 1:0-Führung für die Bisons. Zwei Minuten später konnte Felix Falb zunächst einen Schuss der Bisons parieren, doch beim Nachschuss von Benjamin Frick hatte der Schwenninger Goalie keine Chance mehr und so stand es 2:0 (9.). Eine anschließende Unterzahlsituation überstanden die Bisons ohne große Probleme. Reiser und Wittmann hatten kurz vor Ende des Drittels noch die Möglichkeit einen weiteren Treffer auf die Anzeigetafel zu bringen, doch sie scheiterten am Goalie. Das zweite Drittel begann mit einem Powerplay für die Pforzheimer. Die Bisons spielten sehr geduldig und erhöhten durch Jan Knaub auf 3:0 (22.). Achim Reiser, Winterneuzugang von den Eisbären Balingen, lief alleine auf den Schwenninger Schlussmann zu und konnte nur durch ein Foulspiel gestoppt werden. Den Schiedsrichtern blieb keine andere Wahl und gaben einen Penalty. Diesen verwandelte Achim Reiser sicher und erhöhte für seine Farben auf 4:0 (25.). Schwenningen versuchte nun mehr Druck nach Vorne zu entfachen, doch immer wieder blockten die Bisons die Schüsse der Schwarzwälder. Bei einem Schuss traf der Schwenninger den Bison Falk Kratz so unglücklich im Gesicht, dass er wegen eines Nasenbeinbruchs in die Klinik eingeliefert werden musste. Nach der Hälfte der absolvierten Partie überstanden die Cracks aus Schwenningen eine weitere Unterzahl und hatten sogar mit Ablauf der Strafe bei einem 1 auf 0 die große Chance auf einen Treffer, doch Tobias Nuffer verhinderte mit einer Glanzparade den Einschlag. Fünf Minuten vor der zweiten Pause konnte Benjamin Frick bei einen Konter in Unterzahl den Puck nicht im Gehäuse unterbringen. Vier Minuten später hatte zunächst Schwenningen zwei Riesenmöglichkeiten, um zum Torerfolg zu kommen, scheiterten aber wieder am Goalie der Bisons. So ging es mit einer klaren 4:0-Führung in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt passierte zunächst nicht viel, doch nach einer Strafe gegen die Bisons erzielte der FSV durch Philipp Richter das 1:4 aus Sicht der Gäste (43.). Anschließend wurde es etwas ruppiger und die Pforzheimer bekamen die Chance in doppelter Überzahl zu erhöhen. Da ließen sich die Cracks um Coach Ken Filbey nicht lange bitten und Steffen Bischoff erhöhte auf 5:1 (49.). Sieben Minuten vor dem Ende durften die Bisons erneut mit zwei Mann mehr auf dem Eis ran und nach einem Schuss von Steffen Bischoff kullerte die schwarze Hartgummischeibe durch die Beine des Schwenninger Goalies und Sergej Wittmann reagierte am schnellsten und traf so zum 6:1 (55.). Kurz danach trafen die Schwarzwälder nur den Pfosten, daraufhin gab es zwischen Jan Knaub und Manuel Stutz (Schwenningen) eine kleine Meinungsverschiedenheit und so durften sich beide auf der Strafbank zwei Minuten abkühlen, dem Schwenninger wurden wegen unsportlichem Verhaltens zusätzlich eine zehnminütige Disziplinarstrafe aufgebrummt. Zwei Minuten vor Schluss musste erneut ein Bison auf die Strafbank. Schwenningen versuchte einen weiteren Treffer zu erzielen, doch ein Scheibenverlust an der blauen Linie, brachte einen Konter für die Bisons, den Marius Lorenz mustergültig zum 7:1-Endstand in die Maschen setzte.

Am kommenden Wochenende haben die Bisons spielfrei. Dann geht es am Samstag, 04.02.2017 zum schweren Auswärtsspiel nach Balingen ehe am Sonntag 12.02.2017 das nächste Heimspiel ansteht. Dann erwarten die Bisons um 18:30 Uhr in der St.-Maur-Halle die zweite Mannschaft des EHC Zweibrücken.

Bisons erwarten Schwenningen

Am Sonntag, 22.01.2017 wollen die Bisons nun ihr erstes Spiel des neuen Jahres absolvieren. Nach der Absage vom vergangenen Sonntag haben die Eismeister der St.-Maur-Halle volle Unterstützung zugesagt. Los geht’s um 18:30 Uhr.

Durch die Absage des Spiels am vergangenen Sonntag gegen Reutlingen sind die Bisons auf den dritten Tabellenplatz abgerutscht. Dennoch haben die Bisons es in der eigenen Hand am Ende die Meisterschaft feiern zu können, doch davon will Coach Ken Filbey zunächst nichts wissen: „Wir haben noch schwere Spiele vor uns und müssen jeden Gegner sehr ernst nehmen. Wir haben erst letzten Spieltag gesehen, wie es Esslingen in Balingen ergangen ist.“ Der FSV Schwenningen hat sein letztes Spiel vor über einem Monat absolviert, denn am 11.12.2016 unterlagen sie der ESG Esslingen mit 3:8. Das abgesagte Spiel der Schwenninger bei den Black Eagles Reutlingen (18.12.2016) wurde vom Verband nun mit 5:0 zugunsten der Schwarzwälder gewertet. Mit einem Sieg in der Goldstadt können die Schwenninger bis auf einen Punkt an die Bisons heranrücken. Doch dies wollen die Kufenflitzer des 1.CfR Pforzheim verhindern und mit einer konzentrierten Leistung die drei Punkte im Bisonsstall lassen. Das Hinspiel im Südschwarzwald konnten die Bisons mit 6:4 gewinnen. Die Tabellenführung wird für die Bisons wohl nicht zu schaffen sein, da Esslingen (in Zweibrücken) und Mannheim (gegen Stuttgart) am Samstagabend vor lösbaren Aufgaben stehen.

Die Eintrittskarten für das abgesagte Spiel am vergangenen Wochenende können für ein Heimspiel nach Wahl (Saison 2016/17) verwendet werden. Einfach das Ticket des Spiels gegen Reutlingen an der Kasse vorlegen.

Bisons beenden kurze Winterpause

Am Sonntag, 15.01.2017 kehren die Bisons aus der Winterpause aufs Glitzerparkett der St.-Maur-Halle zurück. Dann empfangen sie die Black Eagles Reutlingen, das erste Bully erfolgt um 18:30 Uhr.

Während die Bisons mit zwei Siegen gegen die beiden Topteams der Liga, die Mad Dogs Mannheim (5:0) sowie die ESG Esslingen (6:5 n. P.), mit viel Selbstvertrauen in die Winterpause gegangen sind, schaut dies bei den Gästen aus Reutlingen anders aus. Das letzte Spiel gegen Schwenningen musste abgesagt werden und zuvor wurden die Spiele in Esslingen (3:4) sowie gegen die Mad Dogs Mannheim (3:6) verloren. Den letzten Sieg konnten die schwarzen Adler Mitte November in Stuttgart feiern als sie die Reserve der Stuttgart Rebels mit 8:2 besiegen konnten. Mit nur sechs Punkten aus fünf Spielen stehen die Schwaben von der Achalm derzeit auf dem siebten Tabellenplatz. Reutlingen muss beim Gastspiel in der Goldstadt auf einige Spieler krankheits- bzw. verletzungsbedingt verzichten. Dennoch wollen sie alles geben, um den Bisons ein Bein stellen zu können. Dagegen wollen die Cracks des 1.CfR Pforzheim mit einem Sieg dem Tabellenführer auf den Fersen bleiben. Vielleicht können sie die Esslinger auch überholen, denn die ESG muss bereits am Samstagabend zum schweren Auswärtsspiel nach Balingen. Die Bisons stellen mit 47 Treffern die torgefährlichste Mannschaft in der Landesliga. Mit nur 21 Gegentoren stehen beide Mannschaften relativ sicher in der Defensive und können sich auch auf den eigenen Goalie verlassen.

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