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Bisons verabschieden sich mit Sieg in die Sommerpause

Die Pforzheim Bisons gewinnen das letzte Saisonspiel bei den Mad Dogs Mannheim 1b mit 5:3 (2:2/3:0/0:1).

Die Bisons mussten stark dezimiert die Reise nach Mannheim antreten. Gerade mal zehn Feldspieler sowie Goalie Klaus Graefe standen Coach Ken Filbey zur Verfügung. Zwei Minuten war das Spiel gerade alt, da nutzten die Mad Dogs ihre erste Möglichkeit durch Dennis Zillmann zur frühen Führung. Dayliin Smallchild erhöhte für die Kurpfälzer auf 2:0 (5.). Die Bisons kamen nun besser ins Spiel und kamen selbst zu guten Möglichkeiten. Das erste Unterzahlspiel überstanden die Bisons schadlos und konnten selbst ihre erste Überzahl nach bereits acht Sekunden durch Vladimir Viller zum Anschluss nutzen (10.). Die Härte nahm auf Seiten der Mad Dogs etwas zu, eine lange Überzahlsituation, teilweise waren die Bisons mit zwei Mann mehr auf dem Eis, nutzen sie zum Ausgleich (Wittmann/14.). Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause. Im Mittelabschnitt sah man den Bisons den Willen an, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollen. Christian Schütz brachte die Bisons in der 26. Minute zum ersten Mal in Führung. Als Vladimir Viller von den beiden Unparteiischen auf die Strafbank geschickt wurde, witterten die Mad Dogs ihre Chance zum Ausgleich, Marius Lorenz nutzte allerdings eine sich bietenden Unterzahlkonter und netzte zum 4:2 ein (30.). Die Mad Dogs steckten jedoch nicht auf, doch sie scheiterten am glänzend aufgelegten Klaus Graefe in Kasten der Bisons. Knapp 70 Sekunden vor der zweiten Pause sorgte Vladimir Viller mit seinem zweiten Treffer im Powerplay zum 5:2 für die Vorentscheidung. Im Schlussabschnitt war Mannheim bemüht einen schnellen Anschluss herzustellen, doch auch in den sich bietenden Überzahlspielen kamen sie nicht zum Treffer. An der guten Defensivarbeit der Bisons sowie an Goalie Klaus Graefe bissen sich die Mad Dogs die Zähne aus. Die Bisons selbst hatten auch Möglichkeiten das Ergebnis höher zu schrauben, doch auch Philipp Jandura im Mannheimer Gehäuse verstand sein Handwerk. Erst in der 56. Spielminute konnte Kristofer Kratzmann für Mannheim auf 3:5 verkürzen. Mehr war jedoch nicht drin, so dass die Bisons zum Saisonabschluss einen verdienten Sieg einfahren konnten.

Doppeltorschütze Vladimir Viller sagte nach dem Spiel: „Von Anfang an wussten wir, dass es nicht einfach wird, da wir nur mit zwei Blocks angereist sind. Die ersten zwei Tore, die wir bekommen haben, hat unseren Ehrgeiz geweckt und ich bin richtig stolz auf uns, die die ganze angeschlagene Truppe so eine Wahnsinnsleistung abgeliefert hat.“

Die Bisons klettern nach dem Sieg auf den vierten Tabellenplatz. Mannheim und Stuttgart können diesen noch übernehmen, da sie noch jeweils zwei Spiele absolvieren werden. Mit Schlusslicht Reutlingen haben beide Teams noch eine lösbare Aufgabe vor sich, zudem muss Stuttgart noch gegen den Meister Esslingen ran, Mannheim empfängt zuletzt die Eisbären Balingen.

 

 

Statistik:

 

Tore:

1:0 Zillmann (2./EQ), 2:0 Smallchild (5./EQ), 2:1 Viller (10./PP1), 2:2 Wittmann (14./PP1), 2:3 Schütz (26./EQ), 2:4 Lorenz (30./SH1), 2:5 Viller (39./PP1), 3:5 Kratzmann (56./PP1)

 

Strafen:

Mad Dogs Mannheim 1b:    18

Pforzheim Bisons:                 16

 

 

Ergebnisse + Tabelle:

Mad Dogs Mannheim 1b – Pforzheim Bisons              3:5

Schwenninger ERC – Stuttgarter EC 1b                         7:3

ESG Esslingen – EC Eisbären Balingen                           6:1

 

Spiele Tore Punkte
1. ESG Esslingen 15   98:  46 38
2. Schwenninger ERC 12 103:  33 34
3. EC Eisbären Balingen 14   66:  62 18
4. Pforzheim Bisons 16   55:  77 18
5. Stuttgarter EC 1b 10   39:  44 15
6. Mad Dogs Mannheim 1b 14   57:  78 12
7. Black Eagles Reutlingen 13   38:117 6
8. FSV Heritage Schwenningen zurückgezogen

 

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